Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 41 (1896-1897)
- Issue
- Heft 4
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1897-01-01
- Page
- Seite 182 (sequence 3)
- Language
- German
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82־1 Besprechungen. beruhen kann, wohl nicht, um eine von der Paelbildung aller übrigen Verba mit mittlerem consonantischen Waw abweichende Vocalisation zu verallgemeinern. Dabei handelt es sich um ein Verbum, das auch im Neuhebräischen gebraucht und als regelrechtes Fiel (כרנה!כון) gesprochen vr ird. 1b. Z. 17. In dein Passus: בעקבא בם רף עקב יומיא (Textwort עקב) ist עקב in den Text gedrungene Glosse, weiche ursprünglich auf .das Textwort hinwies. Es muss׳ heissen: בעקכא בסיף יומיא, ebenso wie im selben Targum zu Num. 24,20 (bei Dalman 8. 0, Z. 12): ובעקבא בשרף יומיא . Ib. Noto 4. לרעיית (Hur. im st•, constr.) ist die richtige l.cseart. Vgl. Lev.v, Wörterbuch zu den Targamim. I, 231b (*ורע). 8. 7, Z. 15. St. הך־ציה .1 הרציה. s. 8, Z. 7. St. משתבל .1 מסתכל. Ib. Z. 10. Dalman punktirt דאלין וראלי׳. Das wäre auch daun unberechtigt, wenn der unpunktirte Text דאליין ודאליץ (mit doppeltem,"* also consonar!t»sch zu lesendem Jod) hätte. Denn eine solche Schreibung wäre jedenfalls abnorm. Dalman selbst bringt in seiner Grammatik (S. 82) die superiineare Punktation mit Zcre: האלי[ ,אלין. Ib. Anm. 6. Dass Targ. Jer. I bei יצטרחן an טרח gedacht habe, ist ausgeschlossen. Da י fragliche יצטרחן scheint aus יצטחרן und dieses phonetisch ans יםתהרן corrumpirt zu sein; ebenso iat וסיבן in Jer. 1 zu דציען corrumpirt. S. 9y Z. 3. Dalman punktirt hier und sonst רומי, giebt also das Tt in Td>jxr/ mit ö wieder. Es ist aber viel wahrscheinlicher, dass die Juden Palästina^ in itacistischer Weise רומי sprachen. Ib., Z. 17. Statt דרימא ist die in Anm. 13 verzeichnet© richtige Lesung דרומאי zu setzen, da hier von den Körnern, nicht vom ״Süden'־ die Redo ist. Ib. Z. 3 von unten״ St. לעלמיא .1 עלמיא, nach der in Anm. 20 verzeiohneten Lesung. S. 10, Z.j G. Dalman hat vor רשיעא das Wort ארמילוש gestrichen, auf Grund einer einzigen Hs. des Br. Mus., wo aber das Wort ebenfalls am Rande nachgetragen ist. Sowohl die Ausgaben, als der C< dex Keuchlin., der auch Lesarten dazu bietet (s. Z. d. D. M.־G. NXV11I. 31), haben das Wort im Texte des Targum. S. 11, Z. 8. Nach בפומחון fehlt der das Ende des Verses hezeichnende Doppelpunkt. S. 12, Z. G. Dalman adoptirt die Leseart יבע־ des Cod Keuchl. als üebersetzung von י) הריעיach. 0, b) und punktirt יבע־• Audi im Glossar S44 ״ giebt er eine Wurzel בע% die im PaeL frohlocken bedeutet. Nun aber-existirt eine solche Wurzel nicht. Hingegen werden das Verbum mul seine Derivata im Targum stets mit dev Wurzel יבב übersetzt. Es muss also im Cod. Keuchl. heissen: 1יבבי), und das ist wohl die Ursprungliehe Leseart an unserer Targamstelle. In den Ausgaben ist daraus •רבוע geworden, so dass גילי und הריעי mit demselben Worte übersetzt wären. 1] Dass Cod. Keuchl. manche auffallende Fehler und Verschreibungen enthält, darüber s. meinen Nachweis in Z. d. D. M. G. Bd. XXV1H, S. 37,