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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1896-04-01 · Heft 7 (April 1896) · p. Seite 325

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
40 (1895-1896)
Issue
Heft 7 (April 1896)
Article
Über einige Theologen des Franziskanerordens und ihre Beziehungen zum Judenthum
Date
1896-04-01
Page
Seite 325 (sequence 12)
Language
German
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Ueber einige Theologen des Franzisfaanerordens. 325 Bacon’s über das jüdische Kalenderwesen sind ein Zeugniss nicht nur seiner innigen Vertraut]] eit mit diesem Gegen stände, sondern auch seiner ־wissenschaftlichen Unbefangenheit, die ihn zu einer so uneingeschränkten Anerkennung einer dem Judenthnin eigentlilimlichen Einrichtung gelangen lässt. Nach beiden Eichtun gen hin dürfte das christliche Mittelalter kaum ein zweites Beispiel dieser Art aufzuweisen haben. Wie es so leicht kein Gebiet der Wissenschaft giebt, dem BacorTs universeller Geist nicht irgendwie seine Aufmerksamkeit zugewendet hätte, so glaubte er, seinen Zeitgenossen auch ein sorgfältigeres und eingehenderes Studium der Geographie und eine Erweiterung der geographischen Kenntnisse durch die Erforschung bisher unbekannter Länder empfehlen zu müssen. Unter den Gründen, die er dafür anführt, ist einer, der uns überaus wunderlich erscheinen mag, bei dem wir aber den Umstand in Betracht ziehen müssen, dass Bacon seine Schriften zunächst an den Papst richtet, dem gegenüber er das Interesse der Kirche an der Förderung der Wissenschäften in den Vordergrund stellen muss. Die Erforschung fremder Länder, so bemerkt Bacon, sei auch deshalb nothwendig, weil die Kirche sich über die Wohnsitze und die Lehens Verhältnisse der zehn Stämme unterrichten müsse, deren Rückkehr für die Zeit des Heiles am Ende der Tage in der Schrift verheissen sei. Bei dieser Gelegenheit erwähnt Bacon auch die Ansiedelungen der Juden am kaspischen Meere und die an diese Ansiedelungen sich knüpfenden Sagen1). Die annus incipere. Quoniam si in die Dominica tune in XY. die rnensis septimi esset dies Dominica, et in vigilia illius festi colliguntur ratni de arboribus, quod non licet facere in sabbato. SimiJiter nec in die Mercurii nec Yeneris potestesse anni principium. Nam si in die Mercuiii, tune decima dies rnensis esset in die Yeneris, in quo non licet aliquid facere, quoniam nec cibum parare, cum sit par sabbato. Op. tert. cap, 66, pag. 220: Sed in iila die nihil licet fieri, nam est par Sabbato, quapropter non facerent cibaria in illo, sed oporteret in die Joris ilia fieri, quod esset grave propter putrefactionem et maxime in calida regione et in calido tempore. Item si aliquis esset mortuus in die Jovis, non sepeliretur usque ad dien! Dommicain, quod non esset tolerabile in terra illa. Nec posset die Yeneris annus incipere, quia tune esset decima in die Dominica et ita acciderent inconvenientia nunc dicta, quia idem est, sive decima dies sequatur Sabbatum sive procedat immediate. 1) Op. maj. pag. 142: Deiude non modica necessitas sciendi ioca mundi ex hoc, quod oportet ecclesia optime scire situm et conditiones decem tribuum Judaeorum, qui exibunt in diebu3 futuris. Nam Orosius in libro de Ormesta mundi ad Augustinum libro tertio dicit: Ochus, qui et Artaxerxes, plurimos Judaeorum in transmigrationem egit, atque

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