Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 40 (1895-1896)
- Issue
- Heft 3 (Dezember 1895)
- Article
- Das Fragmenten-Targum zum Pentateuch, sein Ursprung und Charakter und sein Verhältniss zu den anderen pentateuchischen Targumim
- Date
- 1895-12-01
- Page
- Seite 109 (sequence 13)
- Language
- German
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Jehuda Hadassi’s Hermeneutik und Grammatik. 109 אתוריא ויצערון כל כני עכר נהרא כרם סופיר׳ח דאלין ודאליז לאכדוז יהוי ואובדנא עד לעלם. וישעבדון כיל בנוי דעבר ברם סופדזון ראיליין ואיליין למיפל ביד מילסא מערחא ויהוון עד עלמא לאובדנא. Hier liegt es Mar zu. Tage, dass beide Versionen nur einer und derselben Vorlage folgen. Nun wissen wir aus Ärucli (A.rt. אטלרן), dass כתים, welches hier auch bei Onkelos auf die Körner bezogen wird, nicht nur im Allgemeinen im Jeruschalmi mit אטליא übersetzt, sondern speciell an dieser Stelle durch איטליאדהיארומי wiedergegeben war. Frgm.-Targ. aber umschreibt dasselbe durch מדינתא רבתא* Es ist sonach kein Zweifel, dass hinter dem דרומאי des Frgm.-Targ. nur das קרסטנטיני des Jonathan, genauer des Targum Jeruschalmi sich verbirgt. Will man nicht alle diese Aenderungen lediglieh auf Rechnung der Ausgaben setzen, so würde daraus mit Bestimmtheit za folgern sein, dass wir die Wiege dieses Targum nicht in Babylonien, sondern in der Machtsphäre des römischen Reiches oder des Christenthums zu suchen haben. Weit wichtiger noch ist freilich, was sich daraus für die Frage nach dem Alter nicht nur des Frgm.-Targ. selbst, sondern auch des Targum-Jeruschalmi ergiebt, worüber jedoch, weiter unten. (Fortsetzung folgt.) Jehuda Hadassi’s Hermeneutik und Grammatik. Von W. Bacher. (Schluss.) Die letzten neun Regeln (72—80) betreffen die Arten des Satzes und zwar: Erzählung, Frage, Gebot, Verbot, Ansrufung, Bitte, Individualisirung, Wunsch, Verwunderung1). Die erste dieser Satzformen (הגדה) dient Hadassi als Gelegenheit, auf den didaktischen Zweck der biblischen Erzählungen hin״ zuweisen 2). Für die dritte und vierte wandte er die bei den Rabbinen gebräuchlichen Termini: עשה und לא תעשה an. ג) N. 173, ה "bis ח. Abulwalid (Luma‘ I. Cap. Ende) zählt folgende Arten des Satzes auf: 1. תאוה .4;קריאה .3;שאלה .2;הגדה; 5. ,הותרה .7;צורי .6;בקשר. Es fehlen also von Hadassi’s Arten die unter Nr. 78 und 80 gestellten. Saadja kennt fünf Satzarten, s. Z. d. D. M. G. XLIX, 59. 2) t.. ומדוק מדת הגדחם אגו לומדים יחור אלהינו ונפלאותיו וגבורותיו ית״ש