Mannheim
Compact Memory

Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1895-11-01 · Heft 2 (November 1895) · p. Seite 94

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
40 (1895-1896)
Issue
Heft 2 (November 1895)
Article
[Ohne Titel]
Date
1895-11-01
Page
Seite 94 (sequence 5)
Language
German
Belongs to
article
OCR quality
86% known words query
IRI
…/2829132-2829682-2829685-2879512--26818-2879570
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

94 Miseellen. gemeinen, ohne Rücksicht auf ihre Körperlichkeit oder Unkörperlichkeit, 3. Principien (?התחלות] der Beweise der besonderen specuLativen Wissenschaften und die falschen Grundansichten der Alten. Diese 3 enthalten 5 Summen <כללים f. 51b), deren 3. Wesen und Eigenschaften Gottes, 4. Engel, 5. die untere Welt in ihrer Abhängigkeit zum Theil unter Anführung von Bibelstellen besprochen werden. Alles dieses (!) behandelt die Metaphysik (מה שאחר הטבע) des Aristoteles. — Die Zweige dieser Wissenschaft (f. 53) betreifen die Seele, Prophetie, Eschatologie. Der Lehrgang (סדר הלמוד) nach Plato. Die Logik wurde erst durch Aristoteles eingeführt und behalte den erster! Platz; dann folge Zahlenlehre, Geometrie, Astronomie (הכמת התכונה), Musik, Wissenschaft der Aspecte (המבטים), Gewichtslehre, Physik, Metaphysik. In Plato’s Republik (בספרו בהנהגת המדינה) wird das Alter des Lernenden für jede dieser Wissensch aften an gegeb en. Daran knüpft Kaleb eine Erörterung der Ansichten über Seligkeit (הצלחת הנפש) und Oonjunction (דבקותה בנבדל); als Yertreter einer Ansicht gelten ihm (f. 54) Plato und Averroes, nach den Principien des Aristoteles; abu Na'sr [al-Farcibi f. 54b], im Comm. zur Ethik, gab die Hoffnung auf Oonjunction auf (נתיאש, das geflügelte ‘Wort הבלי דקכות gieht er nicht an, HUeb. 197). — Nachträglich kommen noch zwei Wissenschaften: positive Gesetzlcuncle חכמת המשפט (im Sinne von arab. מלם אלפקה> und zwar über Glaubenssachen und Handlungen. Bern er: Disputirkunst חכמת הדברים (scheint arab. עלם אלנדל); die Apologie der Religionen ist berechtigt; Kaleb nähert sich dem creclo quia absurdum: כי בל מה שהוא יותר 56 1!רחוק יותר הגון שיהיה בו תועלת citirt er die angebi. Ausspruehe Plato’s und Aristot. להבין מה [für שאנחנו עצל־ם ןלואים שהביאוהו התורות ואולם נדע מהם מעט ונסבל הרבה וארסטו היה מצוה לקבל פה..., ungenau aus Bataljusi (S. 16, Kaufmann, Spuren S. 55), vielleicht in direct. Die Unterscheidung der verschiedenen Arten von ״Philosophen1' (bis f. 57 b), der vier Arten der הצלחה, anknüpfend an Jerem. 9, 23 (bis 59b) führt zu eiuer Charakteristik von dreierlei Seelen (סגולת הנפשות), die wiederum ohne Quellenangabe demselben 3. Cap. des Bataljusi grösstentheils wörtlich entnommen ist, daher die Citate von Aristot. und Plato (Batalj. S. 15); über die Pflanzenseele etc, verweist er auf die Erörterung der Kräfte (f. 10 b ff).

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.