Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 40 (1895-1896)
- Issue
- Heft 2 (November 1895)
- Article
- Jehuda Hadassi's Hermeneutik und Grammatik
- Date
- 1895-11-01
- Page
- Seite 84 (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
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84 Die jtidisclien ]Friedhöfe Ofens. des Futunmis1), sowie den des Futurums statt des Per״ fectums ^). (Schluss folgt.) — II. Sam. 13, 39 (לתכל); ih. 24, 9 (ותרד; s. jedoch Seite 82, km. 5■ Ende). Alle diese Beispiele werden agadisch gedeutet; bei רתכל ist die Seite 82, Anm. 5 gegebene Erklärung unberücksichtigt gelassen. 0 Ib. ממלות הנשמעות ועבתבות לעבר ועקרם לעת־ד יען שהן תולדות :ד בכה היוצר ש־־כול לעשותם והם כאלו נעשו ונהיו. Also das Peifectum propheticum. s. A. I. E. als Grammatiker, S. 127, Anm. 6. Haclassi führt folgende Beispiele an: Ez. 17, 24b; ib. 36, 36; Hos. 14, 9 (עניתי),. Jes. 33, 14. 2) ib. יובן יש לעתיד והוא כעבר באורו כהולך והריה ועומד מזמן לדמן הדה ונאמד תמיד. Beispiele: Exod. 15,1 (ישיר): Ps. 106, ln (יעשו, zugleich Andeutung des künftigen Götzendienstes); Deut. 32, 10—13; Num. 11, 5 (נאכל); Ps. 55,15 (היינו הולכים נלך;היינו ממתיקים נמתיק); des. 64, 2 (לא היינו מקוים לא נקוה)• Hier ist der Begriff der dauernden Handlung, den das Imperfectnm auch für die Vergangenheit be Leichnet, deutlich erkannt. Die jüdischen Friedhöfe Ofens. Von Prof. Dr. David Kaufmann. Die Bestätigung meiner Yermuthung 1), dass die Stelle des ältesten Friedhofs Ofens und ganz Ungarns gefunden sei, ist wider Erwarten binnen Jahresfrist erfolgt. Es hätte leicht ge״ schehen können, dass die Lösung dieser Frage auf unabsehbar ferne Tage hätte hinausgeschoben werden müssen, denn von den vier Richtungen, in denen die Fortsetzung jenes Gräberfeldes gesucht werden konnte, waren drei durch die Bauten und Strassen zage, die sich daselbst ausbreiten, für die Forschung auf lange hinaus verschlossen. Um so überraschen der fügte es sich, dass in der einzigen Richtung, Ln der für die nächste Zeit Grabungen zu hoffen waren, beim ersten Spatenstiche gleichsam die gesuchte Bestätigung zu Tage kam. Bel den Arbeiten zur Fundirung eines Neubaus auf dem Nachbargrunde des Hauses, auf dessen Boden im Vorjahre die ersten drei Grabsteine aus den Jahren 1278 bis 80 an’s Licht gezogen wurden, zeigte es sich sofort, dass der Spaten auf einen Friedhof, auf die Fortsetzung des Gräberfeldes ge- 0 S. oben 39, 305 ff.