Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 38 (1893-1894)
- Issue
- Heft 10
- Article
- Neue Matrialien zur Biographie R. Menachem Mendel Auerbachs
- Date
- 1894-01-01
- Page
- Seite 477 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 89% known words query
- IRI
…/2829132-2829654-2829665-2878580--25862-2878638- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Zar Biographie E, Menachem Mendel Auerbachs. 477 das Rabbinat in Krotoschin antrat. Dagegen vermag* ich jetzt das Jahr anzugeben, in dem er in Nikolsburg־ den Vater durch den Tod verlor. Als ihn 1677 Mose b. Klieser Lissa um die Approbation seines Buches anging 1), trauerte Auerbach, wie aus seiner Unterschrift hervorgeht, um den in diesem Jahre verstorbenen Vater. Einen zu Würden und Ansehen gelangten Sohn R. Menaehern Mendels lernen wir in Simeon, dem Namensträger seines so früh verewigten Bruders Simeon, kennen. Wie der in Krotoschin als Vorsteher zu hohem Ansehen gelangte, älteste Sohn Auerbachs, Mose, der Schwiegersohn des am 19. Mai 1707 in Glogau bestatteten Rabbiners von Krakau und Amsterdam Saul b. R. Josua Heschel2), so nahm auch Simeon an den Synoden der Vierländer Theil3 *). Noch kurz vor dem Heimgange R. Menachem Mendels wurde von dem rabbinischen Gerichtshöfe in Krakau Ende 1687 sein Betsitz in der Altsynogoge, der noch von der Zeit seines Krakauer Aufenthaltes her als Pfand entfremdet war, ihm wieder als Eigenthum zugesprochen1). Auerbachs Wittwe, die Tochter Juda Loeb Cohens, verblieb bei ihren Kindern in Krotoschin, bis sie Donnerstag den 23. October 1705 ihrem Gatten im Tode folgte 5). (Fortsetzung folget.) ג) Mittwoch, am 39 Omertage des Jahres 1677 approbirt AueTbach mit der Unterschrift מנחם מעכדל בלא״א מהר״ר זלמן הכ״ם אויערבך Mose Lissa’s בשרתי צדק• Seine Mutter Mirjam, die Tochter Juda Loeb Maor katon’s, d. i. Leo Lucernas, war schon 1654 in Wien verstorben, s. Tn- Schriften, Nr. 202 und Kaufmann a. a. 0. 26. 2) Dies überliefert Mose Jekuthiel b. Abigdor im Vorwort zu 11לחם דפנים (hinter מנן אבדחם). Vgl. גדולת שאול und Braun in Graetz- Jubelschrift, p. 230, N. 1. Das Epitaph Mose’s in Krotoschin lautet nach einer Mittheilung des Herrn Babbiners Dr. E. Baneth: פ״כ הרב הנגיד דמפורסם דראש פור דקי־׳ק קראמשין יצ״ו ודנליל פוזנן כבוד מר משד בדרה הגאון מו׳ מנחם מענדל זצ״ל אב״ד דכךק הנ״ל שדלך לעולמו רחיים לנר שבק בשבת ח׳ בי דר״ח אייר תצי׳ש לי תכצב״ד, 3) ונאם דק׳ שמעון בא*א הרב מרדרר״ם וצ׳ל אריערבך מקרא משין unterzeichnet er, wie mir E. H. Wetstein .mittheilt, einen Beschluss der Vierländersynode von Jaroslau .ביום ו׳ מרב מרחשון תעחי״ת לפ״ק ס S. Beilage II. N. 11. 5) Ihr Grabstein in Krotoschin trägt die Inschrift : פ״ב האשד חשובה הרבנית מ׳ רבקה ב׳ מ׳ יהודא ליב כתן דל מקראק׳ אשת הרב ה״ה מ״מ מענדל דל אב״ד ור״מ פד ק״ק נקבר יו׳ ד׳ ד׳ חשון חס״ר לפ״ק♦