Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 38 (1893-1894)
- Issue
- Heft 8
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1894-01-01
- Page
- Seite 384 (sequence 4)
- Language
- German
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384 Besprechungen. תעדיה מעגואת.. אלתורית ואלכבואת (s. Kevuexles Etudes juives, xvn, 180) identisch, und es ist möglich, dass Maimonides die von ihn! citirte An״ sicht I. B.’s über Jes. 11 hier gefunden hat, denn im Commentar z. St. kommt sie nicht vor. Trotzdem die Handschrift, aas welcher Bachs die Excerpte mitge״ theilt hat, unleserlich and incorrect ist, so hat er doch einen guten Text bergest eilt1). Einzelne Bemerkungen mögen hier ihren Platz finden: Num. 5, 19 sagt I. B.; dass das Hithpael niemals transitive Bedeutung haben kann. Dazu bemerkt Euchs (S. XXY, Anm. 5), dass Ibn Esra mit I. B. übereinstimmt. Die Stellung I. E.’s aber in dieser Frage ist schwankend. Entgegen der Stelle imZachoth, 66b, welche F uchs anführt, vgl. Comm. za Num. 33, 54: והתנחלתם כמו והתאויתם וד״פעול ארק und zu Ps. 107, 43: ויתבוננו הנבוכים חסדי ה׳. Ygl. Maase Efod 116 and meine Beiträge zur Gesell, der hebr. Sprachwissenschaft. I, Anm. 62. ib. 14, 45. Unter den Grammatikern ist nicht nur Abulwalid (S. XXYIII, Anm. 7), sondern auch Ibn Chiqaitilla za verstehen, vgl. I, E. z. St. ib. 15, 15. Die Erklärung des Wortes הקהל als Yocativum stammt von Saadja. Seine Uebersetzung lautet: איד,א אלגוק. Ygl. I. E. z. St. ib. 26, 19. Za der Erklärung des Wortes מהרם, vgl. das Citat aas Ibn Barün in Abraham b. Salomo’s Collectaneen za den Propheten (Steinschneider, Hehr. Bibliogr., XX, 61; vgl. Kokowzow, 1. c., 152). Yielleicht hat Ibn Barün aus dem ככת אלמקרא geschöpft. co (1) ib. 22, 28. Der Ansdruck רר לליק scheint ein exegetischer Grandsatz bei I. B. za sein. Er weist nämlich jede Erklärung ab, welche dem Textworte widerspricht, vgl. Comm. zu Jos. 10, 12: והלא כלה רד ללכק. ib. 23, 13. Za der Form ולבנו vgl. die Auseinandersetzung Ibn Chiquitilla’s in seiner Uebersetzung der Schriften Chajjüg’s (ed. Nutt, p. 116). Fuchs (S. XXXI) hatte es also nicht nöthig, sich auf Kimchi zu berufen. ‘ ib. Y. 20. Der Urheber der Ansicht, wonach בדך ein Hörnen ist, ist nicht der Yerfasser des Targum, wie Fachs (S. XXXI) verniuthet, sondern Ibn Chiquitilla, vgl. I. E. zu Ps. 10, 3: אמד רבי משה . . . . או פירוש ברך דורון ומנחה והוא שם כמו והדבר אין בהם וכמוהו וברך ולא אשיבנה. ib. 34, 10. Ygl. Abulwalid, Mustalhik sv. ,אוד (Opuscules et traites d’Aboulwalxd 120—121). Deuter. 5, 6—18. Diese Stelle ist bereits im Original mitgetheilt worden von Neubauer, Notice sar la lexicographie hebraique, S. 12 and daraus von Strack in Ben Ascher’s דקדוקי הטעמים S. 82. Wir scheiden von der Schrift Fuchs* mit dem Wunsche, recht bald die Fortsetzung zu erhalten. Samuel Poznanski. 1) s. v.. z. 13 ist ערל anstatt עדל zu pimktiren; s. vni, z. 3 לא מא דהב עליה אלך ist jedenfalls,,corrnpt; S. IX, Z. 22 st. אחסן •1 חמא (Vgl. S. XXX,1 Z. 2G); S. XIV, Z. 22 ist unnötbig תוכר in תאכל zu emencliren, gemeint ist liier das Passiv תוכר; S. XVI, Z. 21 st. ממא .1 מן, Wie Z. 26; S. XX, Z. 8 st.. אכלן .1 אכדכא. Andere Fehler sind in den Errata verzeichnet. Unberechtigter Nachdruck aus dem Inhalt dieser Zeitschrift ist untersagt.