Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 37 (1892-1893)
- Issue
- Heft 4
- Article
- Der Midrasch Bereschit rabba
- Date
- 1893-01-01
- Page
- Seite 170 (sequence 2)
- Language
- German
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170 Der Midrasch Bereschit rabba. — cocl. hebr. 149 Paris* 1), codd. 147 und 2335 (Katalog Neubau er) der Bodleiana2), cod. 16406 des Br. Museum3 *), cod. Yatic. ebr. 30 *), cod. מדרש חכמים des Herrn Epstein in Wien5), sowie handschr. Varianten in einem Exemplar des Midrasch ecl. Venedig 1567 in der Breslauer Seminar-Bibliothek6), ferner der wichtige j,Baschiu־Kommentar in seiner lieben Freunde, Herrn S. Sch echter, aus, der durch seine Liebens- Würdigkeit und seine grosse Vertrautheit mit den Midraschhandschriften des Br. M. auf jede Weise meine Arbeiten zu fördern suchte, wie auch dessen Angaben über diese Hand schritten in einem Aufsatze der Isr. Wochenschrift meine Reise nach London eigentlich veranlasst hatten. Zu grossem Dank hin ich auch Hrn. Dr. Neubauer in Oxford verpflichtet. 1) Vgl. Catal. des Manuscr. Hebr. ... de la Biblioth. Imperiale unter der angegebenen Nummer. Die HS. enthält בראשית רכה, fol. 99 ויקרא רכה, fol. 152 von במדבר רכה die ersten 5 Kapitel. 2) Enthalten beide den Midrasch rabba zum Pentateuch, cod. 147 auch den Raschi-Kommentar (vgl. S. 171 Anm. 1) und den Kommentar אמרי יושר zu den ersten 10 Kapiteln von B. r., Von cod. 2235 fehlt der Anfang bis cap. 4 (5) Ende, vgl. die Angaben im Kataloge. 3) Pergamenthandschr., 770 SS. fol. in grosser Schrift, nach dem handschr. Katal. des Br. M. aus dem XIV Jahrh , enthält 1) כראשית רכה, 2) סכרי (3 ,תורת כהנים und 4) die kleinen Midraschim פטירת אהרן und פטירת משה. Von H. Hildesheimer, Beiträge zur Geographie Palästinas, (im Jahresbericht des Berliner Rabbiner-Seminars 1884/85) wurde diese HS. für eine Stelle aus dem Sifre benutzt, vgl. das. S. VI fg. und Anm. 21. Die HS. ist sehr flüchtig und unzuverlässig und vielfach am Rande von verschiedenen Händen ergänzt, doch muss sie eine gute Vorlage gehabt haben und stimmt u. A., wie schon cap. 1 zeigt, in manchen Namen• Varianten mit Jalkut überein. Am Schlüsse des כראשית רכה steht ein längeres Stück הדין עשרה מילי דחסידותא דהוה נהיג בהון רבי ובו׳, das sich auch mit verschiedenen Varianten und mit der Ueberschrift חשידותא דרת in Cod. Or. 1389, S. 126b—127a, findet, wm am Rande מגילת סתרים als Quelle angegeben ist, vgl. שערי תשובה, No. 178. 4) Nach freundlicher Mittheilung des Herrn Dr. Berliner eine sehr alte HS., enthaltend Bereschit rabba, ת״כ vorn J. 1073 und אליה רכה• Dieselbe ist aber defect, beginnt mit cap. 4, überspringt von כשם שלא Ende cap. 6 bis ויאמר אלהים תדשא Anf. cap. 17, von את מקיים הן 44 כאחד ממכר Mitte cap. 21 bis cap. 24 Anf., wie ich aus dem mir vorliegenden Theil der Kopie, den ich gleichfalls Herrn Dr. Berliner verdanke, ersehen Die Angabe in den G. V., 1 Aufl., S. 306 Anm. a, wohl nach Assemani (vgl. Berliner, Magazin 1891, S. 302), ist demnach zu berichtigen. 5) Ueber diese HS., früher im Besitz des Herrn JHalberstam, vgl. Lerner, Anlage und Quellen des B. r., S. 140 ff., sie enthaft Mechilta, Sifra, Sifre, vgl. oben Anm. 3. Herr Epstein hatte die grosse Güte, mir diese I־IS., wie die S. 171, Anm. 1, erwähnte Kopie der ״Raschi“-HS. zur Benutzung zu überlassen. 6) Ueber die Ausgabe vgl. die folgende Anmerkung. Die Varianten, mit ם״א oder כמקצת ספרים) כמ״ם) oder ohne weitere Bezeichnung meist am Rande geschrieben, müssen von sehr kundiger Hand und aus guten Quellen herrühren; sie stimmen oft mit den besten LAA. im Aruch und den HSS. überein.