Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 36 (1887)
- Issue
- Heft 7
- Article
- Über R. Gerschon und sein Verhältniß zum masoretischen Sammelwerk Ochlah we-Ochlah
- Date
- 1887-01-01
- Page
- Seite 305 (sequence 7)
- Language
- German
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masontische» Sammelwerk Öchlah we-Ochlah. SOS שטו אל כן גמע• הם תחלץ אל פרחה (Ende des E endschreibens, welches er an S. G'. sandte, dann geht er zu einem Lob ans ihn über). Darin kommen abgeschmackte Spielereien mit dem Worte Samuel vor, darunter auch das Gematria- Spiel, daß הורה dieselbe Zahl hat wie .(601) שמואל בן יעקב כי חפשתי גמטחן תורה והנה הוא שמואל בן יעקב הוא גאון ישראל רבינו שמואל פסת בר גאון יעקב אשר אהב סלה. Ein Passus scheint arizudeuten, daß beide persönlich mit emanber verkehrt haben. .לשמור בינותינו כדת בריח התעודה האבן הזאת תהיה בנו לערה ורמו לאבן שמואל (p. 145). Zum Schluß dieser Lobhudelei war das oben erwähnte zweite Gedicht angefügt. Dann folgt noch eine widerlichere Hudelei, daß die Sonne in Wetteifer, mit Samuel diesem den Sieg des Glanzes zuerkennen müsse. Trotz aller dieser Lobeserhebungen war Samuel G'ama keine bedeutende hervorstechende Persönlichkeit, vielleicht selbst als Talmudist nur mittelmäßig. Als Dichter steht er noch unter der Mittelmäßigkeit. Seine allittaratirte Kazida auf das Lexikon Aruch und dessen Verfasser, Nathan b. Jechiel: קצרה בדיעה לם' הערוך של ר׳ נתן, ist nichts als Reimgeklingel. Seine Prosa, als Einleitung zu seinen׳ kurzen Aruch ist dunkel, unschön und gezwungen (s. Pinsker, Likute Kadmonijat p. 153 f.). Warum schmeichelte ihm nun Jbn-Esra in so niedriger Weise? Der Grund kann nur gewesen sein, daß G'ama ihm wohl reichlich Backschisch hat zukommen lasten, was der arme Abenteurer sehr nöthig hatte. Doch gleichviel: Er kann mit ihm nur in Südfrankreich ver» kehrt haben. In Narbonne war Jbn-Esra im Jahre 1160. Das märe ein Anhaltspunkt für G'ama's Lebenszeit. Hat nun G'ama mit Abr. Jbn-Esra persönlichen Verkehr gepflogen, so kann er keineswegs damals in Afrika gelebt haben. 3) Man kann noch hinzufügen, daß G. als talmudisch frommer Mann schwerlich in seiner Heimath geblieben ist, da in Graetz, Monatsschrift XXXVI. 7. 20