Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 36 (1887)
- Issue
- Heft 5
- Article
- [Rezension] / R.
- Date
- 1887-01-01
- Page
- Seite 232 (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
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239 ««WWtE begegnenauf welchem ihm M- WiMnschast so - viel verdankt Ergötzlich ist eswie Breslast in einer Notiz eiste Eistigkeit Mschm seinen Ansichten und Lenen Stobbe's feststUt, die dem Leser völlig entgangen ist; offenbar auch! Stobbe selbst, ddr vielmehr weit eher zu Höniger hinneigt. Breslau bringt bei diesem Äülüß einen neuen Kalonymus von Lucce aus dem Jahre 1'Oöi);; wird schwer halten alle KalonymuS Unter einest Hut, unter einen Stammbaum zu bringen. DaS Heft bringt ferner den Schluß des Aussatzes von Krakauer über die Konfiskation der hebräischen Schriften in Frankfurt MM. Graetz hat bekansttlich zuerst die Schriften Pfefferkorn'-- selbst und sodann ^hebräische Quellen für die Darstellung׳ der Pfefferkorn'schen Agitation derwerthest Krakauer är« beitet auf Grund dieses alten Materials und seine Darstellung ist im Wesentlichen -־■■■ wie sagen wir, nur eine Wiederholung oder eiste Bestätigung? — testen was schon anderwärts zu lesen ist. Um so lauter redet Kr. von einigen Kleinigkeiten. Darum lohnt eS sich nicht, ausführlich aus - Mfen ' gästzen Streit einzugehen. Aus einem. Beitrage Wolf's ^zur Geschichte der Juden in Oesterreich" heben wir die Notiz hervor, daß bis zum Jahre 1868 die Juden in Wien jährlich-100 Gulden an die- Geistlichkeit zü Et. Stephan zahlten» weil die Judenden Pfarreriu besten Bezirk sie wohnten, schadlos haltest müßten, für die Christen, die ja ist dem Sprengel an Stelle der. JüdeN hätten wohnen können. Außerdem haben Moritz Stern, Leopold Löivenstein, Steinschneider und Grünwald Beiträge geliefert. Ref. kannte einen Voiksschullehrer, der meinte, das sei die Kunst des Lehrers, ein Kind mit Nichts sieben Jahre zu beschäftigen; wenn das eine Kunst ist, dann ist es vielleicht auch eine mit so Wenigem ein Heft von fast hundert Seilen zu füllen. -