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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1886-01-01 · Heft 9 · p. Seite 402

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
35 (1886)
Issue
Heft 9
Article
Studien zur Aggadah
Date
1886-01-01
Page
Seite 402 (sequence 14)
Language
German
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402 zur Aggahah. נטל אח יצחק וכי daran zu knüpfen, wird dennoch dabei auch, B. 4 und 5 fortlaufend agg adisch ausgelegt. — Es gehört dies über- Haupt zur Stylmanier der Pesikta, welche Hei der Bildung der erweiterten und zusammengesetzten Pethichoth besonders klar hervortritt, einen Textvers oder subsidiären Vers von Belang in allen seinen Theilen zu erklären, obschon nur der eine oder andere Theil desselben für ihren Zweck unbedingt erforderlich wäre.. Man vergleiche Piska 2 Peth. S (S. 14k ff), wo I B. der Kön. 13,1 '21 והנה איש אלהים בא so vollständig behandelt wird; Piska 16 Peth. 1(S. 122 k) Ruth 2,11 הנה הונה לי '21; Piska 22 Peth. I (6. 146 a) Ge». 21,6 '21 וחאמר שרה, wo allerdings die Beziehung dieses Verses zum eigentlichen Textvers nicht rechti ersichtlich wird. Jedoch die Vergesellschaftung mehrfacher Auslegungen zu dem. selben VerSglied, wobei eine von ihnen sogar den Gedankenfortschritt störend unterbrechen darf, — wie beispielsweise in Piska I Peth. 1. R. Chanina mit seiner oben besprochenen) Parenthese, — führt auf ein höheres Darstellungsgesetz der Pesikta zurück, unter welches wol Digression und Parenthese, wie die eben erwähnte Stylmanier, fallen mögen. Es waltet nämlich in der Pesikta die offenbare Tendenz vor,/die aggadischen Aphorismen in der/Gestalt, in der sie - sich ihr-; wahrscheinlich! dargeboten haben,6 möglichst unverstümmelt zu erhalten, und dieselben als Mosaikstücke zu überarbeiten, ohne sie weiter abzusprengen. Sie reiht daher verbindungslos, wie es ihre Weise ist, die einzelnen Mosaikstücke unverkürzt aneinander, unbekümmerk, ob dazwischen auch r allerlei Sinnstörendes! mitunterläuft, und überläßt es dem Leser) den Nerv und den Faden'des Gr« davkens herauszufinden׳. Um hierauf zu exemplificiren, wollen wir eine thematische Pethichah hersetzen) welche׳ dieses Musiv klar veranschaulicht, und bei ihrer Wiedergabe die Parenthesen/ M>. Mts nicht zum eigentlichen Thema gehört, durch lateinischen

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