Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 35 (1886)
- Issue
- Heft 5
- Article
- Die Midraschim zum Pentateuch und der dreijährige palästinensische Cyclus
- Date
- 1886-01-01
- Page
- Seite 213 (sequence 2)
- Language
- German
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213 palästinensische Cyclus. im ]מחברת התקנא, sowie im S e d a r i m - V e r z e i ch nss s e dös Petersburger Codex vom I. 1010'j sigd noch weitere 4 * *), im ganzen also 31 Sedarim angeführt. Lectionen der Pesikta sind aus Exodus: 1 ,12 החרש הוה לכם. (Pcsikta derabbi Kahana, P. V); 29 ,12 ויהי כה8י הלילה (P VII, mit einem Seder zusammenfallend); 13,17 ויהי בשלח (P. X); ויהי 19,1 בחדש השלישי (P. XII); 30,11 כי תשא (P. II). Nach diesen Sedarim und Pesikta׳Lectionen geordnet, enthalten die beiden Tan.chumas und Schemot rabba *) folgende Homilien : 1) ואלה ששות Ex. 1,1 T. d. A. שמות Nr. 1—8 (Nr. 1 אלה שטות בני שראל 2;ושיה ובו" z weites Proöm mit 8 -3;ושיה L'uslegnng bis Ex. 1,10; Schluß אמר רור וכר באותה שעה קומה עורתה וכר). Tanch. שטות Nr. 1—6 (Nr. 2, 3, 5—6 --- T. d. A. 1. 3—8; zugefügt ist das umfangreiche Proöm. Nr. 1 — mit מנין ממה שקראו פעגין ואלה שמות וכר in seiner ursprünglichen Fassung beendet, vgl. Schcm. r. Auf., woher dieses Proöm wohl entnommen ist — und die Auslegung unterbrechend Nr. 4). Schemot rabba Parascha 1 (Nr. 1, nach der Eüithei- ') ״Diese Handschrift ist der älteste mit Sicher» heit bekannte und zugängliche Bibelcodex; denn er ist spätestens im Sommer (Sivan) des Jahres 1010 vollendet worden" (Baer und Strak, a. a. O. S. XXIV). Ausführlich beschrieben ist dieser Codex — B. 19 K — in dem ״Catalog der hebr. Bibelhandschriften der kais. off. Bibliothek in St. Petersburg" von Harkavy und Strak (1875), S. 263—274, vgl. auch das. S. XXX. - Nach Dikduke, S. XXXIV und XXXV haben auch Sedarimverzeichnisse Me Codices Tschu futkale Nr. 15 und 17, die seit >876 gleichfalls der Petersb. Bibliothek angehören, vgl. Dikduke S. XXXVIII. *) Ex. 2,1; 23, 20; 34,1; 35,30. Diese Sedarim sind in der folgenden Uebersicht durch ein * bezeichnet, die übrigen fortlaufend numerirt. ״) Vgl. die Note S. 217.