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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1885-01-01 · Heft 11 · p. Seite 509

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
34 (1885)
Issue
Heft 11
Article
Elieser b. Joel halevi
Date
1885-01-01
Page
Seite 509 (sequence 5)
Language
German
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Elieser b. Joel halevi. SOS Hirsch, einem angeblichen Nachkommen des R. M e i r aus Rothenburg, sehr incorrect abgeschrieben wurde. Daraus wurde ein Theil edirt'1, welcher Berachot und die sich daran schließenden Rechtsgutachten enthält. Den Abiaßaph hat Asul ai handschriftlich zu Nesikin gesehen, (v. Schem hagedolim 8. v.). Größere Stücke, Excerpte und Citate aus beiden Werken kommen in den Schriften der bedeutendsten deutschen Ge» setzeslehrer des dreizehnten Jahrhunderts und auch der späteren Zeit unzählige Male vor, so namentlich bei Isaak b. Mose Or Sarua >), Meir aus Rothenburg, in dessen Sammlung *) von Rechtsgut» achten sich beträchtliche Fragmente des Abiaßaph erhalten haben, beiMordechai b. Hillel.Meir ha» c o h e n in den Glossen zu Maimuni, bei A s ch e r i, in den ״Hagahot Aschen", ganz besonders im handschriftlichen Aßufot*) und auch bei nichtdeutschen Gelehrten, wie M e n a ch e m R e c a n a t i in seinen ״Entscheidungen" (פסקים) Zidkia b. Abraham im handschriftlichen Schib» bule haleket, Joseph Kolon und anderen, e) משפטי כתובה oder פירוש ist der Titel einer kleinen Abhandlung über die gesetzlichen Bestimmungen der Ketuba, welche Elieser auf Anregung seines Verwandten E l i e s e r b. Joseph halevi (v. weiter) verfaßt und dann in sein ') Krakau 1882 von Sdatan Dembitzer mit einem sehr schätzenswerthen aber viel zu weitschichtig angelegten Commentare. In den literarhistorischeu Bemerkungen beachtet der gelehrte Herausgeber zu wenig die neueren Forschungen. *! Der handschriftliche Or Sarua Cod. Rabbinowitz zn Nesikin weist sehr oft auf Abiaßaph hin. *) Ed. Lemberg N 87—104 gezeichnet Abiaßaph. Die letzte Nummer weist aus 8 1025 dieses Werkes hin, v. das. 451—55. ') V. Megazin X, 70.

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