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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1885-01-01 · Heft 10 · p. Seite 438

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
34 (1885)
Issue
Heft 10
Article
Historische und topographische Streifzüge
Date
1885-01-01
Page
Seite 438 (sequence 6)
Language
German
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438 Historisch- und topographische Streifzüge. txaxaqCzov Kwvozavuvov ... . zov yhqovrog, 0c xal 7ra(f avzov tov ßaaiXiwg d^ivofnaTog x 0 $1 r\ t w v etv%8 xal i^overoav 81- } Xvjtpev iv vrj avry TtßsQcaöt, ixxXrjcriav XqCgtw idqvaac xal j iv dcoxacaaQuy xal hv Kan8Qvavfx xal ev Talg alXaig 1). j Das. 102, 29 f.: avectu 68 snl to xo^titoltov xal ßaatXel ן KworavCvin (pcfaomut. Da Konstantin erst nach 321, nach dem k Siege über Maxenlius, die Christen zu gewinnen suchte und den Geistlichen große Vortheile zugewiesen hat, so kann Josephus' Taufe, die doch nur aus Gewinnsucht erfolgt! sein kann, erst zwischen 321 und 337 (Constantins Todesjahr) fallen. Dieses Datum ergiebt sich auch aus einem anderen : Umstande und läßt sich noch einschränken. Epiphanius erzählt: i er habe Josephus in Skythopolis (Betsan) zur Zeit ausgesucht,! als der orthodoxe Bischof Vercellius von dem arianischen Kaiser Constantius dahin verbannt worden war, und bei Joseph Gast, sreunnschaft gefunden hatte. Diese Verbannung erfolgte nach der f Synode von Mailand 356. Damals soll Josephus älter als 70 j Jahre gewesen sein (das. p.94,20 f): ix acöfzarvg avzov (loxSTjnov) j axtjxoa Taina navxa . , . iv zy yyqa&Xg, avzov rjXcxtq, vog neqi j not} iz wv ä ß 6 0 firj xo v z a ysyovozo avzov, 7} xal nXsife dvwv. Wenn Josephus nun 356 mehr als 70 Jahre alt war, *) Diese Angabe von der Erbauung von Kirchen in mehreren Städten ■| ist eine Aufschneiderei, wo nicht gareine Unwahrheit. Denn Josephus erzählt Z selbst, welche Schwierigkeit er hatte, auch nur eine kleine Kirche in Ti-; berias zu errichten, weil die Juden den Bau zu stören suchten, und er | zuletzt gezwungen war, nach Skythopolis zu übersiedeln (das. p. 104) :f? noXXaxtg de xaxovvzoov zdv ävdqa ixeCvwv ('lovdaCoor) ei; J vazeqov {JLeqog zc tov vaov iv TißeQiädc 01x060ptr\<fag xal | fiixqdv ixxXyaiav anozsXeöac, ovzwg 8x8Z$8v avexwqrjöev, iv; Jx-vdonoXec 6h iXÜwv xazepiscvev. Er giebt ferner an, in Galiläa in den Städten, wo Juden wohnten, habe es eben so wenig-! Christen, wie Heiden und Samaritaner gegeben (p. 103): 6cä zv^. \xyze cEXXyva, [lyze ^a^agiczyv, fiyze XQLGuavov!liGor | avzwv elvao. Für wen sollte er nun Kirchen erbaut haben? f

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