Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 33 (1884)
- Issue
- Heft 10
- Article
- Die Veranlassung zum Verbote des Heiden-Öls
- Date
- 1884-01-01
- Page
- Seite 474 (sequence 5)
- Language
- German
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474 Die Veranlassung zum Verbrte des Heiden-Oels. erzählt er, derselbe Johannis habe aus Schlauheit ihn ersucht, an die Grenze von Syrien reichliche Ausfuhr von Oel für sämmtliche judäische Bewohner vou Syrien veranstalten zu dürfen, damit sie nicht genöthigt sein sollten, sich solches Oeles zu bedienen, welches nicht von Judäern bereitet war. Und durch diese ihm abgerungene Erlaubniß habe Johannes einen außerordentlichen Gewinn erzielt * *). Damit ist der Einwurf beseitigt, welcher meiner Auffassung von der chronologischen Einführung der 18״ Dinge" gemacht wurde, und dem ich selbst mich nicht verschließen konnte. Wie konnte, wenn diese Maßregel für die Absonderung von Heiden erst zur Zeit der Revolution von den Terroristen der Schammaitischen Schule durchgesetzt morden sein soll, sie so rasch in Kraft treten, daß die Judäer in Syrien dadurch in Verlegenheit gerathen waren! Nun dieses Eine war schon vorher dem Gebrauche untersagt; die übrigen Lebensmittel dagegen sind erst von dieser terroristischen Synode verboten worden. Wahrscheinlich ist diese Synode vom Oelverbot als von einem Präcedens ausgegangen und hat noch dazu verboten nicht bloß Wein, Brod und Käse, sondern auch Essig (על חומצן nu), Fischlake (על צירן), Fischgemeuge (על מורייסן — muria), Gekochtes, (על כבושיהן ועל שלוקיהן), ferner Häringe (על מלותיהן), Splettgraupe (חילקה — halica), und Gerstengraupe (טיסני — ptisana). Graetz. QitMmxov KaurdQsoav xaxocxovvxag, 71s7tg[1(pivtti nqog avxöv jxagaxaAovvxag, hxeidri ovx e%ovcov e'Xatov, m xqrjGovrai xaDagov, Ttoc.tj<säߣvov nQÖtoc.av srmooCav avxolg xovxov 7taqag%£lv, fiij dl dvdyxyv ‘EßJ^vuqi xQwßevoi xd vofupta TxagaßmvwGiv. *) I. Kr. H. 21, i2. cJQg äga (pvXaxxocvxo nävxeg 01 xaxä xrjv 2vqlav נIovSaZot, sXixup xQ^GiXae-, /xtj Sl dfiogtvXmv hyxs/si■- Q1<jߣvw, Tisfxnsiv avxoK im xryv!leSoglav iZ-rjxrjGaxo (Jlmdvvt/g).