Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 33 (1884)
- Issue
- Heft 3
- Article
- Die Fabel in Talmud und Midrasch
- Date
- 1884-01-01
- Page
- Seite 125 (sequence 12)
- Language
- German
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Die Fabel in Talmud und Midrasch. 125 läßt: da wir endlich die Babli, Sanhedrin, 108 b, vorkommende Phönix׳Fabel aus besonderen Gründen separat behandeln wollen: so find wir nunmehr mit den in Talmud und Midrasch vorkomwenden Fabeln zu Ende, und fügen nur noch einen Schlußartikel an, den wir wegen der in ihm niedergelegten wichtigen Ergebnisse der besondern geneigten Aufmerksamkeit der geehrten Leser empfehlen. (Dchlußartikel solgt.) Die Ugada der HannaiLen. Bon vr. Wilhelm Bacher Die von Matthia b. Charasch uns gebliebenen A g a d as ü tz e beziehen sich auf Verse im zweiten Buche der Thora. Zu Exod. 24,16 erklärte er gegenüber einer andern Erklärung Jonathans'), daß Moses deshalb sechs Tage harren mußte, bis er der göttlichen Offenbarung theilhaftig wurde, damit er * 1 dis Worte der Lehre mit Angst und Furcht, mit Beben und ( Zittern empfange, wie es gesagt ist (ip 2,11): ״dienet dem Ewigen mit Furcht und freuet euch mit Zittern"! — Zu Exod. 12,6 fragte M.: Warum mußte dem Schlachten des Pesachopfers das Beschaffen des dazu bestimmten Thieres um vier Tage vorausgehen? Er antwortete, ausgehend von Ezech. 16,6 : Es war die Zeit gekommen, daß Gott seinen dem Abraham ge- ') Ab. di R. N. 0. 1; Ioma 4 d, s. oben S. 82, Anm. 4. i ר