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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1884-01-01 · Heft 2 · p. Seite 95

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
33 (1884)
Issue
Heft 2
Article
[Rezension]
Date
1884-01-01
Page
Seite 95 (sequence 11)
Language
German
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Recension. 95 könnte sich die für den dritten Theil verheißene Chrestomathie schließen welche ebenso aus den verschiedenen Perioden ausgewählte Lesestücke zu bieten hätte. Also ein Abriß der neuhebrätschen Litteratur wäre zunächst zu bieten, woran sich Mittheilungen über die sonstige jüdische Litteratur und über die Hilfsmittel zum Verständnisse derselben erst in zweiter Reihe als Vervollständigung anzuschließen hätten. An Einzelheiten habe ich zu der Strack'schen Arbeit wenig zu bemerken. Da er bei der Auswahl der aufzuführcnden Bücher ״Wichtigkeit des Inhalts und Möglichkeit der Benutzung" berücksichtigte, so wäre es nicht am Platze, einzelne vermißte und vielleicht auch aufzunehmen gewesene Schriften zu nennen. Aber unerwähnt kann ich doch nicht lassen, daß das Fehlen der Geschichtswerke von Jost und Gr ätz, die ebenso wichtig als leicht zugänglich sind, auffällig ist. Das umfassende und bedeutende Werk von I. H. Weiß, דור רור ותרשיו, hätte auch nicht fehlen dürfen. — Die Scheeltoth des R. Achai stehen als ״halachischer Midrasch" unter der Rubrik Midraschim, während das Werk unter die folgende Rubrik ״Spätere Halacha-Werke" zu setzen gewesen wäre. Auch die Bezeichnung als halachischer Midrasch ist insofern irreführend, als man auf den Gedanken kommen könnte, daß sonst kein solches Werk zu neunen gewesen wäre, während doch Sifrs, zum größeren Theile, in geringerem Maaße auch Mechilta und SifrZ halachischer Midrasch sind. Irreführend ist auch die Einfügung der von Kirchheim edirten sieben Tractate unter die den Jerusalernischen Talmud behandelnde Reihe, da sie mit diesem in keinem Connexe stehen. — Der Aruch wäre eher unter die ״Hilfsmittel zum Verständniffe des Neuhebräischen" als unter die Rubrik ״Exegese und Sprachwiffenschaft" zu stellen gewesen. — Jbn GannLH (p. 110) ist eine auch sonst wohl anzutreffende, aber ungerechtfertigte Schreibung für Jbn GanLH (mit e i n e m n). —

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