Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 32 (1883)
- Issue
- Heft 9
- Article
- Karäische Studien
- Date
- 1883-01-01
- Page
- Seite 414 (sequence 16)
- Language
- German
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414 ׳ Karälsche Studien,. neue Folge. ' Daß aber gerade im Kreise dieser, wie es scheint, mit einander befreundeten, vielleicht auch verwandten Familien der Fihrist Eli-' jahu b. Aron b. Mose — ibu Abdul-Weli's sich einer besonderen Aufmerksamkeit erfreute, lag daran, daß dieser auch sonst zur Familie Kohen חזן Beziehungen gehabt zu haben scheint. Wir wissen, daß ein אליהו כהן בן ידיד כן ■אהרן הכהן einen Codex, den im Jahre 1460 geschriebenen Jesaia-Commentar Jefeth's von einem בן הארון בן ממי בן (richtiger עבד אלגאפר (אלגפאר עבד אלולי gekauft habe. Daß der Käufer mit unserem Abd'-ul- Baki identisch ist, hat Pinsker (ל״ע Anhang 169) schon richtig erkannt und daß Abd'-ul-GaMr b. Harun b. Musa b. Abd'-ul- Weli mit dem Verfasser des Fihrist's, Elij. b. Ar. b. Mose identisch sei, hat Steinschneider mit Recht vermuthet (H. B. XX, 91 und Monatsschr. Jahrg. 1882 S. 328). Die Uebereinstimmung der Namen (3, bez. 4) ist zu schlagend, als daß an der Identität gezweifelt werden könnte. Ich sehe keinerlei zwingenden Grund, Elijahu --- Abd-'ul- GaffLr b. Aron b. Mose — ibn Abd-'ul-Weli, den Verfasser des Fihrist's und der שחט אל1באהה (M.S. Firk. 639 und 645) in eine frühere Zeit, als wie das 17. Jahrhundert setzen zu müssen. Der andere Abd' ul-G affkr b. Harun, dessen Pinsker a. a. O. gedenkt, und den man an die Grenzscheide des iS. und 16. Jahrhunderts setzen müßte, darf ebensowenig, wie der Abd-'ul-Gaffür, der Großvater des Käufers der Bibel, dessen verstümmeltes arabisches Schlußepigraph Pinsker ל׳ק S. 120 Anm. 2 mittheilte, und welches Steinschneider (Monatsschrift 1882 S. 326 und 327) zurechtlegte, den Kreis unseres A b d u l«G a f f L r b. H a r. b. Musa stören. Ich weiß nicht, worauf die Angabe des Catalogs der hebr. Handschriften der k. öff. Bibl. in St. Petersburg S. 274 sich stützt, jenes Epigraph aus dem 16. Jahrh. stammen zu lassen. Ich möchte es viel eher ins siebzehnte Jahrh. verlegen; denn in