Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 32 (1883)
- Issue
- Heft 7
- Article
- Die Fabel in Talmud und Midrasch
- Date
- 1883-01-01
- Page
- Seite 330 (sequence 14)
- Language
- German
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&3Ö Die Fabel in Talmud und Midrasch. של הב״ה ונאטר בו ה׳ הוא האלהים ה׳ הוא האלהים מגר אנכי - ה׳ אלהיך י). Hier sehen wir wieder einmal, wie die Fabel von kleinen Anfängen ausgehend, allmälig mehr und mehr erweitert und in verschiedenen Zeiten zu verschiedenen Zwecken verschieden gestaltet und angewendet wurde. (Fortsetzung folgt.) Wecenstoi». cSchluß). Seme Schriften sind mehrfach ins Hebräische übersetzt worden, zuerst von Mose Jbn Gikatilla, wie derselbe im Vorworte bemerkt, für die des Arabischen unkundigen Glaubensgenoffen in Nordfrankreich (צרפת) auf Anregung des wißbegierigen Isaak b, Salomo ha Nassi. Diese Uebersetzung, die nach des Versassers eigenem Geständnisse keine wörtliche Wiedergabe, sondern eine umschreibende ist, gewährt uns keinen Einblick in die grammatische Terminologie des Chäjug. Wir würden, wenn uns die Schriften desselben nu r in dieser Uebersetzung vorlägen, zu dem falschen Schluffe gelangt sein, daß die Terminologie des Chajug eine flüssige Masse von schwankenden, unbestimmten Ausdrücken, worunter auch manche weitschweifige Begriffsumschreibüüg, gewesen sein müsse. Ein richtiges Urtheil über die Terminologie Chajug's gewinnen wir erst dann, wenn wir die in jeder Hinsicht vortreffliche Uebersetzung Jbn Esra's zu Grunde legen. Kühn und sicher handhabt Jbn Esra die hebr. Sprache, mit festem Griffe schafft und gestaltet er grammatische Kunstausdrücke nach dem Nüster der arabischen/ die er zumeist wörtlich getreu.übersetzt, ') Bgl. Raschi zu Nicht. S,3. . M« VNV ’ßjö».