Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 32 (1883)
- Issue
- Heft 7
- Article
- Über einige Namen der Rabbinen im Talmud und Midrasch
- Date
- 1883-01-01
- Page
- Seite 316 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/2829132-2829570-2829578-2874244--21662-2874281- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
316 lieber einige Namen der Rabbinen im Talmud und Midrasch. wo der Name des Autors fehlte, oder derselbe nur mit dem Vornamen bezeichnet wurde, jene Zeichen als Bestandtheils des Textes und zwar — da sie an sich unverständlich und im Zusämmenhange ohne Sinn waren — als Namen oder Beinamen betrachtet und hingeschrieben wurden? So stellt sich בן רחומי ganz deutlich als טיטן für die beiden daselbst aufgeworfenen Fragen dar, deren eine das (בן (לכשיהיה לי בן und,deren andere das (רחימגא (לך כותיה betrifft; so auch das והוטאי für טויהם und so vor allem in dem von uns in Berachoth aufgezeigten Fall, wo aus dem gedeuteten Psalmvers das 1אבשלום בנ wohl als סימן herausgehoben wurde, weil ja darauf in dem Gleichniß des N. Simon der Nachdruck liegt (David dankte Gott, daß es nicht ein gefühlloser Fremder, sondern Absalom sein S o h n war, der gegen ihn auftrat). Dieses bei dem Gleichniß vermerkte und durch die dazwischenliegende Frage vom Vers etwas getrennte אבשלום בגו wird nun in den Text hineingerathen sein und — da es hier keinen andern Sinn hatte — von einem späten! unachtsamen Abschreiber als בן אבשלום zur nähern Bezeichnung dem R. Simon zugewiesen worden sein. — Aehnlich steht es wohl mit den andern angeführten biblischen Namen. Ein treffendes Beispiel von einer solchen Verwechselung, wenn auch nicht ganz unter den geschilderten Umständen, bietet uns die oben citirte Midraschstelle, in welcher der Name ״Jizchak" aus der Bibel gedeutet wird und wo unzweifelhaft das der zweiten Deutung vorangestellte יצהק zum Namen dessen, der die Deutung giebt und so zu אמר ר' יצחק wird. Im Jalkut ist dies denn auch wieder richtig gestellt. — Aehnlich, aber weniger durchsichtig ist der Fall im Midr. rab. bei ר׳ טבייטי, wo vielleicht auch wieder der Einfluß eines mißverstandenen טיטן mitgewirkt hat. — Mit der Existenz eines Rabbinen unter diesem. Eigennameu mag es seine Richtigkeit haben ן hier aber gab das (wohl auch als טיטן vermerkte) Thema der midraschischen Btzr