Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 32 (1883)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Die Agada der Tannaiten
- Date
- 1883-01-01
- Page
- Seite 64 (sequence 2)
- Language
- German
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II!! ״7 /ך;’דזי '51,n י ״•<׳ ״, יי־-י> , Die Agäda der Tannaiten. ligten *). Ismael war als - Knabe nach der Einnahme Jerusalems durch Josua b. Chananja aus der römischen Gefangenschaft befreit worden, und dieser soll schon damals dem Bibelfestigkeit und einen geweckten Geist bekundenden Hohepriestersohne seine künftige Größe als Lehrer in Israel vorhergesagt haben 2). Josua scheint auch der Lehrer Jsmaels gewesen zu sein; denn wir sehen ihn einmal, wie es Schüler zu thun pflegten, hinter Jenem einherschreiten und an den Meister Fragen richten *). Eine palästinensische Schnltradition bemerkt dazu, daß Jsmael damals noch minderjährig gewesen sei * * * 4 *). Auch mit Elie2er b. Hyrkanos kam Jsmael in Berühruug 6). Besonders aber wird als Jsmaels Lehrer N e ch u n j°a b. H a k k a n a genannt, dessen mit Vorliebe geübte Anwendung einer der sieben exegetischen Normen Hillels auch auf seinen Jünger überging *). Diese durch Iochanan tradirte Angabe wird durch die Thatsache bestätigt, daß Jsmael die 's M. Jadaim 4, 3. *) S. oben S. 456*, Anm. 3. *) מעשה בר׳ ישמעאל שהיה מהלך אחר ר׳ יהושע Tos. Para 10,3. In dem Parallelbericht der Mischna, Aboda rara 2,5, heißt es bloß, daß sie zusammen gingen. Auch ist die halachische Frage, welche Jsmael an Josua richtet in der Mischna eine andere als in der Tosefta. Die ursprüngliche Identität beider Relationen beweist die agadische Gegenfrage an Jsmael, mit welcher Josua der Antwort auswich, sie bezieht sich in beiden auf Hoh. 1,2 (דדיך). 4) Nach j. Aboda 2ara 41 o unt. sagt dies I o ch an a n, nach Schir - r. zu 1,2 Jonathan. Daß Josua die Anrede אה׳ gebraucht, ist kein Argument gegen die Jüngerschaft Jsmaels (s. Brüll 104f.), da dieser auch von Elea-ar b. Auarja und Akiba so angesprochen ward (M. Jadaim 4,3; b. Synh. 51b) und sogar von seinem Neffen Eleaaar b. Dama (Ab. eara 27b). Jene Anrede bezeichnet bloß ein Verhältniß der Vertraulichkeit, das auch zwischen Schüler und Lehrer Statthaben kann. *) S. oben S. 292*. Nach einer handschriftlichen Version nennt ihn Jsmael רבי, s. Frankel 111. ') S. oben S. 221*.