Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 31 (1882)
- Issue
- Heft 11
- Article
- Die Agada der Tannaiten
- Date
- 1882-01-01
- Page
- Seite 490 (sequence 10)
- Language
- German
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■יי ' Me Agäda der Tanüailen. haben, als deren unsere gegenwärtigen Quellen enthaltenי) Darauf weist auch jener Ausspruch hin, der ihm in den Mund gelegt wird: ״Niemals hat mich jemand besiegt, ausgenommen eine Frau, ein Knabe und ein Mädchen *)". Im Anschluß hieran erzählt er die Vorfälle, in denen weiblicher und kindlicher Witz den seinigen aus dem Felde schlägt 1 * 3 * * * * 8).— So wie in zahlreichen Anekdoten der Gegensatz Schammais und Hillels vergegenwärtigt wurde, so wurde der gleiche Gegensatz zwischen E l i e2 e r und I o s ua in Erzählungen veranschaulicht, deren uns noch einige erhalten sind. Zwei geben von der Strenge E.'s und der Milde J.'s gegenüber Proselyten Zeugniß^) und in einer wird die unentwegte Ernsthaftigkeit des Einen der \ 1),Buben bisher erwähnten sind noch hinzuzufügen die BaraiLha Sabbath 127 b (J.'s Besuch bei einer einflußreichen Matrone und sein eigenthümliches Benehmen, das aber das Vertrauen seiner Schüler in ihn nicht erschüttert) und die Erzählung in Derech erez 6. 6 (Josua wird von Jochanan b. Zaffai zu Simon b. Antipatros geschickt). ') Erubin 53 b. מימי ל» נצחני »דם חוץ מ»שה תינוק ותינוקת. 3) In Echa r. zu 1,1 (דמתי Ende) erzählt I. nicht selbst, sondern die drei Vorfälle des talmudischen Berichtes sind, mit andern vermehrt zu einem zusammenhängenden Berichte über eine Reise J.'s, in dritter Person, zusammengefügt und der Vorfall mit der Frau (hier eine Wittwe) an den Schluß gestellt. Anläßlich dieses letztern Vorfalles habe I. den — nun entsprechend modificirten — Ausruf gethan: מימי ל» נצחני »דם ל» »למנח וו ותינוקת »חת ותינוקות«. In Derech erez e. 6 sind beide! Versionen combinirt. Die Erzählung geschieht in dritter Person, wie im Midrasch, die Zahl und Reihenfolge der Vorfälle ist die des Talmud: doch daß dieser dritten Version die des Midrasch zu Gründe lag, sieht man aus dem Ausrufe, der nach dem Vorfälle mit der Frau angebracht ist und lautet: 'מימי ל» נצחני »לא »שה זו ות׳ ות. — S. zu diesen Erzählungen die Bemerknng von P 6 r l e s in Grätz' Monatsschrift, 1873, S. 124. 4) Die eine betrifft Akylas, st oben S. 300, die andere — zu der der babyl. Talmud ein Seitenstück vom Amora Chisdai erzählt, Aboda 2ära 17 a — eine des ärgsten Jncests e sich selbst anklagende Heidin