Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 31 (1882)
- Issue
- Heft 9
- Article
- Eine masoretische Studie
- Date
- 1882-01-01
- Page
- Seite 405 (sequence 21)
- Language
- German
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Ursprung der Accentzeichen im Hebräischen. 405 , . ■ A י.'■■'' * - יי־ י < י'''־ ורקא — (?) סגולחא;טפחא — (אחנח) סיחפא;טפחא — סליק; n שופר (מונח) לגרמה — רביע. Thebir als ein geringer Distinkitiv hat kein Vorpausen-Zeichen. Aber auch die Conjunktivi oder sog. Servi (משחזים) haben ihre Zeichen aus den gegebenen erhalten. Es ist zwar seltsam, daß überhaupt solche eingeführt werden, da es doch eigentlich selbstverständlich ist, wenn ein Wort nicht als getrennt von den folgenden bezeichnet ist, es damit verbunden und zusammengehörig gelesen werden, höchstens, mit Makkaph (—) bezeichnet werden soll. Aber jedenfalls ist das babylonische System mäßiger d. h. consequenter, daß es nur 4 Zeichen für die Conjunktion einge führt hat. Diese vier sind formell eigentlich nur 2, nämlich מרבא J מאריך ') und (שופר der Winkelstrich). Das letztere hat entweder den Grundstrich nach links שופר מונח oder nach rechts, ein umgekehrtes Horn שופר חפו (gekürzt מר,פך), und ursprünglich also מחפך, aber etwas modiftcirt («-). Endlich das vierte Zeichen ist ein zusammengesetztes Doppelhorn ררנא ( ursprünglich i ) Stufe n x . —. Es giebt nur noch zwei Accente in dem babylonischen System, welche zweifelhafter Natur sind, חלשא (falsch ״ (חלישאdas Blatt" und ערמא. Sie stehen meistens im Anfang des Verses und oft neben einander. Sie sind, wie Pinsker richtig erkannt hat, ancipite8, stehen zwischen Distinktiven und Conjunktiven (p. 36 f.). Ihre Posttion oberhalb der Zeile deutet an, daß sie auch als Minimal- Pausen-Zeichen angesehen werden sollen. Sämmtliche Aecentzeichen lassen sich daher nach dem baby- ־.a ') Die Benennung stammt gewiß von der Figur des Zeichens ( ,) L a n g st r i ch, im Gegensätze zur Figur des ״H o r n < >