Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 31 (1882)
- Issue
- Heft 7
- Article
- Die Agada der Tannaiten
- Date
- 1882-01-01
- Page
- Seite 315 (sequence 27)
- Language
- German
- Belongs to
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Die Agäda der Tannaiten. 315 sorgen müsse, daß die Früchte etwa mit Schlangengift in Berührung gekommen und gefahrbringend seien '). Die Worte Kohel. 7, 20 scheint er oft im Munde geführt zu haben, um die mensch. liche Sündhaftigkeit zu bezeichnen; denn als er in seiner Krankheit nach der Ursache seiner Leiden forschte, erinnerte ihn Akiba : Du hast uns gelehrt, o Meister, ״daß kein Mensch auf Erden so gerecht sei, daß er das Gute thäte, ohne zu sündigen a)". •) Aboda Zata 30 b. a) Synh. 101 a. למדזזנו רבינו כי אדם אין *ריק כארץ אשר יעשה ט1כ ולא יחטא• Nach 2(botl; 4, 19 hatte Samuel Hakkatvn einen Bibelsatz (Prov. 24,17) zum Wahlspruch. — Es sei noch E.'s Trostspruches gedacht, den er an Jochanan b. 2akkai richtete ls. oben S. 242) und in dem er seinen Lehrer mit dem Beispiele Adanis trösten wollte, der über den Tod seines Sohnes sich beruhigt habe.