Mannheim
Compact Memory

Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1882-01-01 · Heft 5 · p. Seite 211

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
31 (1882)
Issue
Heft 5
Article
Die Agada der Tannaiten
Date
1882-01-01
Page
Seite 211 (sequence 4)
Language
German
Belongs to
article
OCR quality
94% known words query
IRI
…/2829132-2829556-2829562-2873496--20920-2873521
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

Die Agada der Tannaiten. '211 muth ist um so mehr hervorzuheben, als Zadok viel in Gamliels Hause verkehrte und in seinem Gerichtshöfe einen hohen Rang einnahm'). Eine spätere Quelle') läßt Zadok den zerstörten Tempel besuchen und den kühnen Vorwurf zum Himmel senden: Herr der Welt, mein Vater im Himmel, du hast deine Stadt zerstören, den Tempel verbrennen lassen und bleibst ruhig und unbekümmert! Hierauf sei er eingeschlummert und habe im Traume Gott und seine Engelschaaren über Jerusalem trauern gesehen. Eine ändere junge Midraschcompilation, Pirke R. Elieser, schreibt ihm verschiedene agadische Aussprüche zu '), die aber, gleich denen anderer Autoritäten in diesem Buche, als apokryph anzusehen sind. 2. Elearar b. Zadok. Zadoks Sohn Elearar (auch Elieser) war schon während der letzten Jahrzehnte des zweiten Tempels ein angesehener Mann, der mit Abba Saul b. Batnith, dem Tradenten einer epigrammatischen Charakteristik einiger priesterlicher Familien * *), '} Frankel 71, Derenbourg 342 f. ') Tana dibß Elija I, 0. 30 g. A. *) Ueber die Habdala am Ausgang des Sabbath, mit Deutung von Seoit. 20,26 < statt להיות לי wird והייתם לי סגלה aus Exod. 19,5 citirt), c. 20; über die Nachkommen der Riesen (Gen, 6, 2), c. 22, über die Opfer Kains und Abels, c. 21, über die Sündfluth, o. 23, und Roachs Gebet in der Arche <5. 23. 4) Pesach. 57 a. S. Derenbourg, S. 233, Geiger, Urschrift 110, In Tos. Menachoth, o. 13 Ende, heißt der Urheber dieser Charakteristik, in dessen Namen Abba Saul sie tradirt, nicht אבא יוסף בן הנין, sondern אבא יוסי בן יוחנן איש ירושלם (vgl. auch Jebamoth 53 d), was offenbar auf Verwechslung mit Jose b. I o ch a n a n aus Jerusalem der Mischna Aboth I, 4 beruht. In Tos. Erubin, Ende, ist es אבא יום׳ בן הנין, der von acht dort aufgezählten Abschnitten des Religionsgesetzes 14*

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.