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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1882-01-01 · Heft 2 · p. Seite 94

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
31 (1882)
Issue
Heft 2
Article
[Rezension]
Date
1882-01-01
Page
Seite 94 (sequence 3)
Language
German
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94 Reeension. nicht aufrecht zu erhalten istwomit R. Tam, der scharfsinnige Pilpulist, sich nicht einverstanden erklären kann. Außer diesen nur beiläufigen Bemerkungen werden wir von dem Verfasser auf verschiedene Punkte aufmerksam gemachtdurch welche manche irrthümliche Angaben von Zunz und Bloch berichtigt werden» So beweist der Verfasser S. 68 Anm. 18 gegen Zunz aus 19 ר״ה a, daß N. wohl מגילה תענית gekannt habe, ebenso S. 69 Anm. 19, daß Raschi die ברייתא דפוד העסר nicht gekannt habe (gegen Bloch). Wodurch aber der Verfaffer am meisten sich verdient gemacht hat, das ist die Vergleichung der Stellen im Naschicommentare zu ב״ב und כריתות mit den gleichlautenden Erklärungen des R. Gerschom zu denselben Traktaten, die sich handschriftlich noch vorfinden. Wir sind daher recht gern geneigt, dem Verfasser beizupflichten, wenn er behauptet, Raschi hätte in seinen Commentar vieles ausgenommen, was er von seinen Lehrern überliefert bekommen hatte, ohne ihren Namen ausdrücklich zu nennen (ebendas. S- 160 Z. 9 v. u.) ועתה מבואר שגם בפירושים שפרש רבנו סתם יש דברים שקבל מאחרים. Nebenbei wollen wir den Verfasser auf Anm. 3! S. 99 aufmerksam machen, daß diese Anm. eigentlich in zwei getheilt werden müßte, da die Worte im Texte וגם ם נראה שפרוש ר״ג הטעהו sich wohl nur auf die Stelle in derselben Anm. S. 100 (ועיין שם ו׳ ד״ה מהקדש (צ״ל מפרישין מהקדש beziehen können. Daß Raschi ferner nicht nur von dem jerusalemischen Talmud gehört, sondern daß derselbe ihm sehr oft Vorgelegen hat, hat der Verfaffer mit vielen Belegstellen gegen die Annahme von Bloch hinlänglich bewiesen (S. 67 Anm. 13). Betreffs des Zweifels aber, den der Verfasser (S. 35 Anm. 6) ausspricht, ob Raschi R. Simeon den Verfasser des Jalkuts gekannt, so ist dafür allerdings in unfern gedruckten Raschiausgaben keine sichere Andeutung. Dagegen findet sich in einem Raschimanuscript (Bresl. Semmarbibl.) ein Zusatz zu der Stelle Kön. I, 18, 26, der den Schluß gestattet, daß Raschi wohl R. Simeon gekannt habe. Dieser Zusatz nämlich, in dem sagenhaft erzählt wird, daß der Stier der Baalspropheten sich geweigert hätte, zu dem Altäre zu folgen, um dort dem Baal geopfert zu werden, wird im genannten Manuscript

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