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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1881-12-01 · Heft 12 (Dezember 1881) · p. Seite 563

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
30 (1881)
Issue
Heft 12 (Dezember 1881)
Article
Meir b. Simon und seine Schrift Mischemeth Mizwa
Date
1881-12-01
Page
Seite 563 (sequence 10)
Language
German
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Mclr b. Simon und seine Schrift Milchemeth Mizwa. 563 war lurd von dm nreisten Kabbalisten seit Nachmani genannt und bemltzt wird, irr der Provence u. A. von dem Verfasser des fälschlich den Namen des Nabed tragenden Comm?ntars zu»l Buche Jezira (II, 3) in der ersten Hälfte desselben Jahr. Hunderts nur sehr selten und im zwölften Jahrhunderte und weiter zurück nirgends erwähnt wird. Ein handschriftlicher Commentar über die Merkaba des Eze- Äiel (פירוש המרכבה ms. v. H. B. VIII,!>. 94) citirt ספר הבהיר המחובר מחכמי התלטור המקובלים היחידים Die VernnUhnng, daß der Verfasser Elasar aus Worms sei (geb. 1160 gest. ca. 1230) ist völlig unbegründet, denn dieser Commentar weicht nach den darüber gemachten Mitthcilnngen von dem פירוש של מרבבה, den Elasar aus Worms wirklich verfaßt hat und der einen Theil voll desseir סורי רזיי bildet (Cod. Paris 850' fol. 40, abschriftlich in meinem Besitze) vollställdig ab. In ElasarS ge. druckten ,lud nngedrnckteir Werkeil, so weit ich dieselben kenne, ist der Bahir nirgends genannt und findet sich auch keine ein׳ zige prägnante Stelle, ans der man auf eine Bekanntschaft mit demselben schließen konnte. Einzelne Andeutungen können auf gemeinsame Quellen zurückgeführt werden. Als ältester Autor, der den Bahir citirt, wird Ephraim b. Sims an angegeben, der seinen unedirten Commentar zum Pentateuch vor 1240 verfaßt haben soll. Derselbe nennt zu wiederholten Malen den Bahir, Cod. München 15 fol. 5 b und 74 b (v. oben, vgl. H. B. XIV, p. 131 uud p. VIII). WaS die erwähnte Autorschaft des Commelltars betrifft, so ist dieselbe nur in einer Handschrift angegeben, die Asulai besessen und ' aus der er in הל קרומים) Mehreres mitgetheilt hat, die drei anderen bekannten Handschriften sind anonym. '(Cod. Münch. 15, ' Michael 660, v. Znnz, Zur Gcsch. p. 83 und Cod. Halberstamm 83.) Letztere Handschrift hat am Rande die berichtigte Aufschrift מיסוד ה׳ אליעור טגרמישא. Das,! ist falsch. Cod. Münch, citirt

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