Mannheim
Compact Memory

Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1881-10-01 · Heft 10 (Oktober 1881) · p. Seite 452

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
30 (1881)
Issue
Heft 10 (Oktober 1881)
Article
Meir b. Simon und seine Schrift Milchemeth Mizwa
Date
1881-10-01
Page
Seite 452 (sequence 9)
Language
German
Belongs to
article
OCR quality
90% known words query
IRI
…/2829132-2829542-2829553-2873106--20519-2873144
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

452 Mclr b. Simon und seine Schrift Milchemeth Mizwa. Die betreffende Angabe ist aber auch unrichtig, denn unter den Karolingern sind niemals die Juden aus Narbonne vertrieben worden, ja im Gegentheil bei der Eroberung der Stadt durch Karls des Großen Vorfahren haben sie den dritten Theil der eroberten Stadt als Eigenthum erhalten, wie mehrere nichtjüdisch- Quellen in Uebereinftimmung mitMe'ir b. Simon melden (s. oben). Bei dem letzter» heißt es: והקבלה הקדמונית שנתן להם השליש בעיר. Darnach ist die Stelle in Juchasin ונגלו שליש העיר טנרכוגה בעת כבשוהו מישמעאלים sicherlich zu verbessern trnd das erste Wort in וקבלו oder nach dein Ausdrucke in Milchemeth Mizwa in ונתן להם zu emendiren, wodurch ,allein der ganze Passus einen Sinn und Zusammenhang erhält und geschichtlich haltbar wird'). (Fortsetzung folgt.) *) Anmerk, zu S. 445. Stammt vielleicht die Sage von dem Rosse, das ein Jude zur Rettung des Kaisers Karl gestellt, aus der Verwechselung mit Kaiser Otto II.» welchen ein Jude Kalonymos thatsächlich durch das An bieten seines Rosses gerettet hat, wie Dithmar von Merseburg erzählt? Red.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.