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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1881-04-01 · Heft 4 (April 1881) · p. Seite 173

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
30 (1881)
Issue
Heft 4 (April 1881)
Article
Notizen. X. Derenbourg, Josef
Date
1881-04-01
Page
Seite 173 (sequence 2)
Language
German
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Notizen. 173 verboten sind. Hat man hier nicht die authentischste Aufzählung der achtzehn Gegenstände (י״ח דבר), von denen die Mischnah Sabbat I» 8 4 spricht und welche so viele Discussionen hervorgerufen hat? Die Meinung der חכטים vermindert blos die erste Classe und verniehrt die zweite; die Zahl 18 bleibt dabei unberührt. Ich traue mir kaum zu glauben, daß nicht irgend ein Talmudist, ohne mein Wissen, darauf aufmerksam geworden. Diese Liste bietet viele Vortheile vor der R. Simon ben Jochai zugeschriebenen. Die letzten sechs dieser Liste: Sprache, Zeugniß, Gaben, Söhne, Töchter, Erstlinge, sind ganz anderer Natur als die zwölf ersten, die blos Speisen bezeichnen. Man hat bereits in der Gemara bemerkt, daß Verschwägerung mit den Heiden schon durch MoseS verboten sei, und hat allerhand Nothbehelse gesucht, um diese Schwierigkeit zu lösen. Dann fehlt das Verbot des Oeles, das allerdings schon vor der Makkabäerzeit untersagt war, aber doch erst durch Rabbi erlaubt wurde. Ferner werden drei geschälte oder enthülste Getreidearten, Spelz, Weizen und Gerste ohne Grund unterschieden, die in unserer Mischnah vielleicht in החילקה vereinigt sind, da dieses Wort leicht die glatten Granpeuarten bedeuten kann. XI. In der Mischnah (Baba b a t r a 2,9) wird verboten, Schindanger, Friedhöfe und Gerbereien anders, als in der Entfernnng von fünfzig Ellen von der Stadt anzulegen. R. Akiba will dieses Verbot auf die Westseite beschränkt wissen. Das Wortממערבה, dessen sich R. Akiba hierbei bedient, ist zu bemerken; sie stellt, sür diesen Lehrer wenigstens, die Leseart in der Stelle JesaiaS 45, (i fest. In der Bibel, Venedig 1518, findet sich am Rande die Variante .בדי angegeben. Das Targum bietet ebenfalls טמערבא bei Norzi z. St. und וטטערביה im

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