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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1881-02-01 · Heft 2 (Februar 1881) · p. Seite 77

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
30 (1881)
Issue
Heft 2 (Februar 1881)
Article
Tosefta-Varianten
Date
1881-02-01
Page
Seite 77 (sequence 13)
Language
German
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IRI
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Tosesta-Varianten. 77 hältnisse ausgehoben sind, nach und hier nicht? worauf erwiedert wird, ist eine Ausnahme. Wenn man aber die ausdrüülich citirte Boraita lll והתניא כלל אמר ר׳ שמעון als Instanz gegen unsere L.A. geltend macht, so verräth sich dieselbe tu ihrem ganzen Ausdruck als amorüischen Ursprungs. Das mag sich ein Amora am Rand in sein Exemplar geschrieben haben. Wozu bedurfte auch Babli so vielen SHufiuaiib von Scharfsinn gegen R. Hoschija, wenn eine ausdrücklich airerkannte Stelle das Gegenlheil besagt hatte. Aber auch hier lässt sich die Unbestimmtheit in der Mischna — man weiß nicht, ob N. Simon gegen die רישא streitet oder nicht; seine Behauptirng bei dem Falle כאסר ist io unklar, daß mau unmöglich annehmen kann, N. Jehuda Hanaßi hätte die Mischna redigirt, sondern in Folge der Controversen der Amoraiur wurde die Mischna uubestimnrt ausgedrückt, daß jeder sie rrach seiuer Meiiruirg interpretireu kann. Weil der Mischna das nothwendige Neguisit eiires Codex — die Bestimmtheit und Klahrheit — fehlen, Eigenschaften, welche wir in Tosefta finden, so folgt: Tosesta mit Hinzufügung der ohne Variante in Mischna ausgenoinmen Bestandtheile war der Ursprungliche palästinensische Codex der Halacha. — <Forts«ru«g folgt.)

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