Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 30 (1881)
- Issue
- Heft 2 (Februar 1881)
- Article
- Zur Geschichte der nachexilischen Hohenpriester
- Date
- 1881-02-01
- Page
- Seite 51 (sequence 3)
- Language
- German
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Zur Geschichte der nachcxil ischen Hohenpriester. bl erhob zuerst einen aus Babylonien oder Aegypten eingewanderten einfachen Priester A u a n c 1 (חנסאל הטצרי) zum Hohenpriester. Ein anderer von ihm eingesetzter Priester war Simon, Sohn des B o e t h o s, der aits Alexandrien eingewandert ivac, und dessen Tochter Herodes heimgesührt hat. Mehrere Boethisiden fungirtcu als Hohepriester, sie ivaren ihrem Ursprünge nach sämmtlich Ausländer. So noch unter Herodes Joasar, ein Sohn des Simon. Von zwei anderen Priestern unter Herodes, Jesus mv und Matthia, Sohn des Theophilos I. ist die Herkunft nicht bekannt. Der Ursprung des Letztem läßt sich aber ans einer Notiz i» der talmudischen Literatur eruiren. Joscphus erzählt von ihm, daß während seiner Funktion ein Verwandter an seiner Stelle am Versöhnungstage habe eiutreten müssen, weil er selbst in der Nacht des Versöhnungstages eine Verunreinigitng dilrch Pollution erfahren habe. Ter ihn vertretende Hohepriester hieß Joseph, Sohn des E l I e in o s Merkwürdiger Weise hat sich dieser geringfügige Vorfall in der talmndischen Tradition mit näheren Umständen erhalten. Es wird erzählt: Joseph, Sohn Ellen! s aus Sapp Horts, habe den Hohenpriester vertreten müssen, weil dieser verunreinigt war. Er habe den König befragt, auf wessen Kosten die dem Hohenpriester für diesen Tag obliegenden Opfer gebracht werden sollten, und der König habe darauf erwiedcrt: er möge sich mit der Ehre begnügen, wenn auch nur einmal im Allerheiligsten fungirt zu haben. Aus dieser Antwort habe ') Joscphus SUtcitb. XVII, VI, 4. ,Eni de tov MarlHov tovco 1׳ uywi.tevov Ci>niluivet xcd iitoov itijyieQea xacaacrjvat 7cod^ futtv imkQuv, >}v 'lovdulot v>taceiuv uyoi'utv. Alciu de eaav i'jde. 'O Mctritias leQioptvog iv viuti t?] <ff.oov<Jrj ei; ijHeonv >ן1 ן vt^a teilt erio'tato, edo;ev iv dvtlouu w/utk^aat y viuxi. Kal dui rode ov drvafit'rov l6Q0rQyelv 'Iota>]110$ 6 toi 'Ekkrjfiov avvieqäaato avtöt, c t> y y e v rj; uh\ 4*