Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 29 (1880)
- Issue
- Heft 12 (Dezember 1880)
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1880-12-01
- Page
- Seite 573 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Reeension. 57» das. angeführten Worte aus G e b i r o l ׳ s ״Königskrone" nicht von der Sphäre des Intellekts, sondern von dem darüber versetzten ״Thron der Herrlichkeit" gesagt. — S. 47 Z. 2 v. u. ist das unverständliche!שבחרב wohl ungezwungener in שסחר בו zu emendiren. Ibn K a s p i will in der angeführten Stelle sagen: Die hebrä sche Sprache, dadurch von Gott bevorzugt, daß sie zur Offenbarungssprache bestimmt worden, ist maßgebend für die Benennung Gottes; denn die in dieser Sprache vorkommenden Namen für Gott müssen die zutreffendsten sein. Weiter sagt er dann mit stillschweigender Beziehung auf 2. Mos. 3, l4. 15 und 6, 3: Ebenso seien die dem Mosel) bei Gelegenheit der Gesetzgebung direkt offenbarten Gottesnamen natürlich nicht min» der maßgebend. — S. 59 A. I Z. 7 ist ohne jede Aenderung וכת החבנח_ sehr wohl verständlich. — Zu S. 60 Z> 13 wäre zu bemerken: Möglich, daß Mosel) Jbn Chabib nur deshalb B a t l a j u s i' S Worte ausgenommen hat, weil er die llebersetzung derselben bei I b n T i b b o n schon oorräthig fand, dagegen G a z z a l i' s arabisches Original,, falls ihm eine hebräische Uedertragung deffelben nicht vorlag, zum Behufe der Anführung selbst erst hätte übersetzen müffen, was doch minde« stens unbequem war. Nur die Gewißheit, daß ihm eine hebräische llebersetzung der Schrift G a z z a l i' s zu Gebote stand, könnte der Folgerung des Vf. volle Sicherheit gewähren. — Die Ausstattung des Buches ist von musterhafter Schönheit. Wenige leicht erkennbare Druckfehler verbeffert der denkende Leser ohne Schwierigkeit. Wir schließen mit dem Wunsche, eS möge dem Bf. recht bald gegönnt sein, den arabischen Urtext Batlajusi S mit den versprochenen und erwünschten Erörterungen und Erläuterungen erscheinen zu lasten. Breslau. vr. David Nosin.