Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 29 (1880)
- Issue
- Heft 12 (Dezember 1880)
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1880-12-01
- Page
- Seite 571 (sequence 6)
- Language
- German
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Reeenswn. 571 bon'schen Uebersetzuug der ״Bildlichen f.reise" Batlaju׳ si'K entlehnt hat (S. 41 A. 3). Die Untersuchung wird bis auf Abraham Gavison (gest. 1605) hinabgeführt (S. 63) und schließlich das Beispiel Jehudah Moskato's (gest. um 1590) als Probe entschiedener Unkenntniß der so allgemein verbreiteten Schrift angeführt. Vf. giebt die Möglichkeit weiterer Nachweisungen nicht allein zu, er hofft, die nun zugänglich gemachte Schrift Batlajusi's werde noch reichere Belege seines Einfluffes möglich machen, abgesehen von den Spuren, die in handschriftlich erhaltenen, noch nicht bekannten Merken mit der Zeit sicherlich sich zeigen werden. Wir konnten im Vorstehenden nur in kurzen Umrissen den Gang der Untersuchung miedergeben. Es soll durch diese Anzeige die eigene Lesung nicht erspart, sondern im Gegentheil angeregt werden. Ein reicher Lohn ist der Mühe mit Sicherheit zu verheißen. Außer dem Genüsse, den die anziehende Darstellung, die edle und kräftige Sprache, die schönen und theilweise überraschenden Gedanken dem Leser bereiten, ist eine mannigfache Belehrung nicht allein im Bereiche des eigentlichen Gegenflandes in dein Buche dargeboten. Die kurze uub treffliche Einleitung eröffnet eine ganze Reihe lichtvoller Gesichtspunkte, die Besprechung der Schrift und der kritischen Hülfsmittel ergiebt gelegentlich ausgesprochene seine und fruchtbare Bemerkun« gen, die Prüfung der religionsphilosophischen Werke weist im Zusammenhänge der Forschung auf viele Einzelheiten hin, die auch abgesehen von B a t l a j u s i uird dessen» Einflüsse, dent aufmerksamen Leser intereffant «rsclieinen. Dahin gehören beispielsmeise die Vergleichung der Quellenschriften im Verhältnisse zur entwickelten Wissenschaft mit den chemischen Elementen, deren Ermittelung der Erkenntniß der mannigfachen Naturgebilde zu Gmnde liegen muffe (S. 3); di« Bedeutung P l a 1 o' s neben Aristoteles, beide nach arabischer Auffaffung und Umge.