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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1880-11-01 · Heft 11 (November 1880) · p. Seite 494

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
29 (1880)
Issue
Heft 11 (November 1880)
Article
Notizen zur Topographie Palästina's
Date
1880-11-01
Page
Seite 494 (sequence 14)
Language
German
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491 Nation uir lopontap&io Palästina's. das Wort צבע״א in Midrasch zu Klaget. 2,2, weil nur das galiläische Magdala darunter verstanden werden kann. In dxnselben Quellen steht fälschlich Migdal-Zabaje, wo von vielen Vorhang-Webern die Rede ist. da auch hier nur von dem palästinensische» Magdala die Nedc sein kann. Von einem Kleinkin! derlehrer oder Diener aus Magdala, welcher im Staude gewesen sei, am Freitag zum Tempel nach Jerusalem zu eilen, und noch zeitlich genug in sein Haus zurückzutehren, heißt es richtig im Midrasch zu Klaget. 3,7 האי ספרא רמגדלא היה מסדרא קנדיליה בכל עחבא שבחא, dagegen falsch in j. Maaßer Schein öG a: נקיי הוא שמש במגדל צבעייא בכל עריגא שובא. Nichtig ist aber an mchreren Stellen angegeben, daß das e i׳,te Schittim-Holz, gcradgewachsene Stäiiline ohne Knoten und Sprünge, nur in Magdala- Zabaje vorhanden gewesen sei, uub die dortigen Bewohner habe» Scheu getragen, es zu benutzen, weil einst davon die Bundeslade für das Stiftszelt verfertigt ivorden ivar. Midrasch zu Genesis!»1 und zum Hohenliede p. 18 אעין רשטים היי במגדלא רצבעין והוו נוהגים בהק כאיסור מפני קדושת ראחן, eben so j. Pesachim p. 30 b, Taanit p. t>4 c אעין רשיטין הוו כמגדל צכעייא. Jrrthiinilich folgerte Reland, daß dieses Aiigdal in der Nähe von Hebron gelegen wäre, und noch irrthümlicher ist die Angabe von Neubauer, daß es ein Theil von Magdala am Tiberias-See gewesen sei. Ks ist vielmehr in der Nähe des gadaranischen (!urortö zu Amatha zu setzen. Wie es scheint, pflegte ein Theil der Curgäste in Amatha selbst, in der 'Nähe der Heilquellen, ein anderer Theil aber wegen Uebersnllung in dein entfernter gelegeneil Migdal- Gadara oder Migdal-Zabaje zu ivohneil. Von der Badesaison in Amatha, welche eine Menge Curgäste anzog und als eine Art religiöser Festeszeit begangen (mxr7jy1׳(/ts) zu werden pflegte, berichtet auch ein agadischer Dialog. Die Frage wird nämlich aufgeworfen, wenn sämnitliche Verstorbene einst ain jüngsten Gerichte aus ihren Gräberir auferstehen sollten, woher

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