Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 29 (1880)
- Issue
- Heft 9 (September 1880)
- Article
- Die Fabel in Talmud und Midrasch
- Date
- 1880-09-01
- Page
- Seite 417 (sequence 1)
- Language
- German
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Die Fabel in Talmud und Midrasch. 417 Kie Fabel in Talmud und Midrasch von Dr. Samuel B a ck. (Sirtseh»»,), Wie der SchöpfungSakt, so bot auch die Sündfluth mit ihrem buntbewegten Archenleben reichen und leichten Stoff für die Fabulisten zu ihren Dichtungen. Durch das enge Zusammen» leben aller beseelten Geschöpfe, durch die geineinschaftliche Haus» Haltung der Menschen und Thiere, bildete sich ein solch vertrauliches Verhältnis; zwischen sämmtlichen Insassen der Arche heraus, daß für den Fabulisten der Gedanke gegeben war, die Thiere mit Vater Noah lebhaft conversiren und disputiren zu las» sen; und hatte sich eiiunal ihre Zunge gelöst, so kounte sie der Fabulist auch vor Gott redend hintreten lassen. UeberdieS nahm ja von der Arche gewissermahen ein zweiter Schöp« fungsakt seinen Ausgang. Auf diese Weise entstanden Fabeln wie: Vater Noah und der Rabe. Dabli Syuhedrin, lObb: וישלח אח העורב אמר ר״ל חשיבה נצחת השיבו עורב לנה אמר לו רכך שונאגי ואחה שנאתני רבך שעאני מן הסהורין שבעה מן הטמאים שנים ואתה שנאתני שאחר. מגיח סטין שבעה ושולח ממק שנים אם פונע בי שר חמה או שר צינה לא נמצא שמא לאשתי אחה (En Jakob לעולם חסר כריה איחה או (ועור א״ל צריך אמר לי רשע במותר לי נאסר לי בנאמר לי לא כ״ש. Der Talmud führt hier, wie so oft, nur den Anfang jenes BibelverseS an, in dem die eigentliche zur Fabel ge» 27 .« .*!י* .«»,,»