Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 29 (1880)
- Issue
- Heft 4 (April 1880)
- Article
- Aphoristische Bemerkungen zur Mischna
- Date
- 1880-04-01
- Page
- Seite 178 (sequence 3)
- Language
- German
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178 Analetten. YI. Ich weiß nicht, ob schon Andere die Bemerkung gemacht haben, das; fast alle Mischnah-Tractate agadisch endigen. Während die Tosestah sehr häufig agadische Stücke mit den halachischen vermischt, scheint der Ordner unserer Mischnah dieses vermieden zu haben. Um sich der allgemeinen Regel zu fügen, die den Scherz zum Ernste für die Schüler hinzuznthun enlpfiehlt, scheint 3t. Juda an; Ende einer Massechet einen Paragraphen der alten Sitte geopfert zu haben. Man weiß somit, welche gesetzliche Bedeutung der letzten Mischnah des Traktates Gitti» beizumeffsn ist. Die Schinähnirgen, welche von Judenfeinden gegen diesen Paragraphen geschlendert wordei; sind, zerfallen somit in ihr Nichts, und es hat nie ein Tanait daran gedacht, daß einer Frau ein Scheidebrief gegeben werden dürfe, weil ihr das Mißgeschick begegnete, das Lieblingsgericht ihres Gatten anbrennen zu lassen! Nun wird dieser Spaß gar der sanften Schule Hillels zugeschrieben! I. Deren bürg in Paris. Hosefta-Wariani en. von Dr. Luckerman-el. (Fortsetzung.) Wir sehen aber hier wiederum, wie Mischna von Tosefta abhängig ist und wie durch das bei der Redaction der Mischna