Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 28 (1879)
- Issue
- Heft 11 (November 1879)
- Article
- Eine babylonische Unsitte im Buche Hiob angedeutet
- Date
- 1879-11-01
- Page
- Seite 526 (sequence 6)
- Language
- German
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•V2G C'ini' bcktnjtoniidjo llufitte im Buche Hiob angedcutet. und sie mit den Worten ״ich fordere dich auf bei der Göttin iKijIitta," aufzufordern, ihnen zu sollen. ^kun versichert Hiob, zu Solchem habe er sich nicht anreizen lassen. ״Ein Bündnis; habe ich fiir meine Augen geschlossen, wie, sollte ich eine I u n g f r a u ansiarren '<') ״Und was wäre das Theil Gottes von oben, ״Uno das LooS vom Mächtigen auS den Höhen '< ״Gewis;, Unglück für den Uebertreter, ״Und Missgeschick für den Uebelthäter. ״Gewiß, Er würde ja meine Wege sehen, ״Und alle meine Schritte zählen, ״Wenn ich mit dem Eitel» gegangen wäre, ״Und mein Fuß zur Täuschung (Götzen) geeilt wäre." DaS ״B e l r a ch t e n" oder ״A n st a r r e n" der Jungfrau ist in Hiobs Angen nur desnvegen so verdammenSwerth, weil eS zum Götzenthnin führt. DaS Gelüste nach einer Ehefrau wäre bloß Unzucht, da-S Huldigen dem Tagesgestirne und dem prächtig wandelnden Mond (B. 2:27—נ) wäre bloss Gützenthum. Aber das Aitglotzen einer Jllngfrau, und sie beim Anrufen der Mylitta ailfzusordern, wäre beides zugleich. Darum stellt es der Dichter an die Spitze des Registers von Hiobs Tilgenden. Dieses Moment unterstützt die auch sonst begründete Annahme, das; der Dichter des Hiob seine großartige Dichtllng in Babel verfaßt hat. ') Zu lesen v וכה האתכונן על כתולה.