Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 28 (1879)
- Issue
- Heft 6 (Juni 1879)
- Article
- Über die zu meinem Aufsatze "Zur Geschichte der Falaschas" benutzten Quellen
- Date
- 1879-06-01
- Page
- Seite 281 (sequence 3)
- Language
- German
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״zur Geschichte der Falaschas" benusiten Quellen. 281 Im Bunde 3 seines Werkes, bei Gelegenheit der Beschreibung seiner Reise von Massaua zum Hose nach Gondar bemerkt Bruce -- Seite 187 ff.: Weder der Lamalmon, noch der Gingerohha, kommen, wenn sie gleich höher, als die Berge in Tigre sind, einigen uou den Gebirgen Samen gleich: Ich halte die im Südosten für viel höher, und vornehmlich den sehr spitz zulaufenden Amba Gideon, wo anjetzt (17(3!)) die Residenz des Statthalters von Samen Ahto TesfoS ist. Er heiszt auch der Jndensels, und ist in der Geschichte dieses Landes wegen der häufigen Empörungen der Juden gegen die abestinischen Könige berühmt. Dieser Berg ist allettthalben so steil und hoch, das! niemand wider Willen der oben Wohnenden, ja 11id)t einmal ohne ihren Beistand, von unten hinauf kan». Oben ist eine grobe Ebene, die reichliche Weide liefert und Platz genug zum Pflanzen und so viel Säen darbietet, das! die Armeen davon unterhalten werden können. Wasser ist zu allen Jahreszeiten in Menge vorhanden, und auch Fische in den Minen. Daher haben die Bewohner, wenn sie gleich oft eine geraume Zeit belagert wurden, rvenig dadurch gelitten, ausgenommen durch Christoph de Gama und seine Portugiesen, die, wie ihre eigenen (portugiesischen) Geschichtsschreiber erzählen, die Felsen stürmten und die muhainedanische Besatzung niedermachten. Die abessiilischen Jahrbücher gedenken dieser rühmlichen Unternehmung gar nicht, ob sie gleich die Begebenheiten dieses Feldzuges des Don Christoph im Leben des Claudius oder Atzenof Segued aufführen. Aus diesem Material habe ich die Geschichte so, wie ich sie mitgetheilt habe, zusaunnengestellt. Da die Muhamedauec sich iin Besitze der so überaus unzugänglichen und uneinnehinbaren Judensestung befandet», so glaubte ich annehmeu zu dürfen, daß