Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 28 (1879)
- Issue
- Heft 3 (März 1879)
- Article
- Über die zu meinem Aufsatze "Zur Geschichte der Falaschas" benutzten Quellen
- Date
- 1879-03-01
- Page
- Seite 138 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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llcbfv bii;u meinem ^iiffor.e Chnwila ist nun mit Bezug auf die bekannte Stelle iu der Genesis, aus welche hier auch offenbar angespielt wird, ein sabel- Haftes Goldland, wobei man auch wohl an Südarabien, wo jetzt noch eine Landschaft Khaulan heißt, gedacht har. stufch war dagegen zn den Zeiten Eldads, der gegen Ende des!׳. Jahr- Hunderts auftrat, (vergleiche Grätz, Gesäiichte Band V. Notel!)) ein ganz bestimmter geographischer Begriff und bezeichnete Aethiopien oder vielmehr gradezu Abessinien. Letzteres heißt auf Arabisch CHabasch, SaadiaS schreibt ״Habesche", welches Wort nach Heugiin durch Erweichung des 2 und Verstärkung des ו aus ביש entstanden ist. Anch kan» bei ־׳‘ בישn: nnr an Abessinien, nicht an Südarabien, gedacht werde». Ferner kommt eine Stelle in אלח־ תעי -ed vor, welche sich ans die Weberei und Färberei der Falaschas bezieht, die bekanntlich zn allen Zeiten außer dem Ackerbau ihre Hauptbeschäftigungen gebildet haben, nänrlich: ויש ירעיש ששתן ושגדליש תילעה ש:י ועישיש בחש בגדיש נאים. Cldad spricht demnach von den abessinischen Inden, ivelcke zu seiner Zeit ein mächtiges kriegerisches Königreich bildeteir- Sie lagerten (wohirten), berichtet er, בחוגיה הנקרא דהב דבי, an einer ״D'hab Daki" oder ״Dahab Dachi" genannten Maller. Ich iveiß mir nur den Ansdruck חושה (Mauer) nicht zu erklären; vielleicht mag damit auf den inauerähnlichen Charakter des HochgebirgeS von Semiöu oder auf die Festigkeit der Königsbnrg angespielt werdeil, vielleicht hat das Wort חושה. was ich ni.lt weiß, im Arabischen eine andere Bedeutung, welche zu Eldads Zeiten sich in das Hebräische eingeschlichen haben׳ mochte (wie der Ausdruck שדינה, der im Arabischen nicht eine Gegend, sondern eine Stadt bedeutet, damals in diesem Sinne auch von jüdischen Schriftstellern gebraucht winde). Eben so wenig kann ich über die Bezeichnung חזב דבי etwas Anderes anführen, als daß der T acassieflnß, an dessen Ufern viele Falaschas wohnten, auch wohl Tancea genannt wurde (vergleiche Godignus S. 17), sowie daß