Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 28 (1879)
- Issue
- Heft 3 (März 1879)
- Article
- Zur Composition der agadischen Homilien
- Date
- 1879-03-01
- Page
- Seite 102 (sequence 6)
- Language
- German
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102 Zur Komposition der agadischen Homilien. st ä n d i ge Ab s ch n i L t e der Pesikta, ü b e r g e g a n g e n sind'), ferner mit den überaus zahlreichen Citaten im 2lu1dj *) lieber die Benutzungen, Ercerpirnngen rc. der Penkta hat Buber nlit überwältigendem Wissen alle nur möglichen 'Angaben, (201(. XI—XLIV geliefert. Ich halte aLier hier folgende Zusammenstellnng in Bezug auf Taiuhuina und Nabboth fü׳ wichtig, wodurch sich neuere Gesichtspunkte insbesondere über die Komposition des Tanchuma gewinnen lassen. Von den Ercerpirnngen l einerer Stellen abgesehen, ist vollständig ausgenommen: Piska עקליבש• in Tanch. כי תשא lS. 302—309 cd. Stettin) I P. זעיר -von den! mspr. Anfang יזעו* עון ועו׳ S. 22h.) Tauch. 3! כי תצא. G!;l—ü8<׳); P. שרת (bie 10־ פעשה העגל b.) Tauch. הקת S. r.57—r>«5<>; P. אה קי־יבכי לחפי Tauch. ראה L. 00<י ff.; P. שיר אי כשב Tauch. אפור lS. 45*2-ou!. P. עש* תעשי־ Tauch. ראה {•£. r> 10—<;47> {% דרשו Tauch.האזינו S. Gsojj.) P. 00 אחרי פות weit sie die Handschritten haben und zwar - 2ev. r. eaj20 .׳) Tauch. 5;:4—125■ .3) אחרי פות), aus P. וזאת הכ^כד־־ז große Stücke in Tauch. .וזאת הערער. — Bedenkt man, das; die Piska's!3—*22 über die zehn Haphtaroth au den Sabbaten vor und nach dem 9. Ab, und ebenfo die P. שובה ut einem Pentateuchmidrasch nicht gut untergebracht werden konnten, so ist vom Uebrigen beinahe die Hälfte in Tauch, direkt ausgenommen worden! In Beachtung dieser Pesikta-Excerpte wird man tticht mehr die Auszüge aus der Mechilta in Tauch. בא und 0 בשלח. 200—240 (die übernommenen Stücke aus der Pesikta niachett ca. 54 Seiten in T. aus) als ״fremde Bestandtheile" (GV. S. 2.32) d. h. spätere Einschiebsel bezeichnen. Sie sind vielnrehr acht und ursprünglich in dem Sinne, das; die Eomposition des Tanchuma, wie wir jetzt sehen, zunr großen Theile in Zusammenstellungen arts alten Werken be leht. Natürlich müssen sich diese Aitszüge aus der Mechilta ״bereits" im alten Ielamdenu befunden haben (GB. das.ז, was aoer nickt erst aus dem Aruch erwiesen ztl werden braucht; die Ueberschrift פפכילתא דרבי ישפעאל (Tauch. S. 200) rührt nicht von dem her, der diese Auszüge in die P. interpolirt hat, sondern ist wohl eine spätere Bezeichnung des Thatbestandes, wie jetzt ein Herausgeber des Tauch, bei den Pesikta-Stücken anmerken würde: בפסיקתא דדב כהנא. Man braucht jetzt noch einige Pesikta's, alte Predigtsammlungen, aufzttfinden und wir wüßten, woraus der Inhalt des Tauch, zusammengesetzt ist. Es müssen solche Sammlungen existirt haben, aus denen gleichmäßig Tanch. und Pesikta rabb. geschöpft haben. Man vgl. z. V.!vas Tauch. Ans. כי תשא (S. 290 f.) nicht aus der alten P. entnommen i!t, mit Pes. rab. Nr. 10, 1. 3 (cd. Breslau), sowie Tanch. אחרי פות S. 421, אפור S. 401 s. u. a. St. — Wer weiß welche Enttäuschungen um» bevorstehen tonnten, wenn wir das Ielamdenu der Alten wieder erlangen würden. — Wir wissen also jetzt, daß es direkte Entlehnungen aus der