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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1878-01-01 · Heft 8 · p. Seite 338

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
27 (1878)
Issue
Heft 8
Article
Die Lage des Sinai oder Horeb
Date
1878-01-01
Page
Seite 338 (sequence 2)
Language
German
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838 Die Lage des Sinai oder Horeb. bel-Musa von 7339 F. und endlich den Ras es-Safsüfeh (Safsufeh) von 6890 F. Es giebt indeß noch einige Kuppen, welche nicht viel niedriger sind. Die allgemeine Annahme hielt den G'ebel-Mnsa für den Berg der Gesetzgebung, einige substituirten dafür den G'ebel-Katharin, als den höchsten Berg, gerade wegen seiner Steilheit und schweren Zugänglichkeit. Robinson hat sich indessen für den Berg Ras es-Safsüfeh begeistert, aus dem Grunde, weil an seinen! Fuße eine Hochebene ausgebreitet ist, welche in! Stande gewesen sei. Hundert Tausenden als Platz für Zelte zu dienen. In diese Streitfrage der biblischen Geographie oder Topographie hat Lepsius einen neuen Zankapfel geworfen, (in der kleinen Schrift ״Reise des Prof. Lepsius von Theben nach der Halbinsel des Sinai 1845"). Er wendete die Ehre einem westlich gelegenen Gebirgszuge zu, dessen höchste Spitze der Berg Serbat genannt wird, und der auch die respektabele Höhe von 6734 F. hat. Lepsius machte dafür besonders den Umstand geltend, daß während die Umgegend des G' Muss und der übrigen Kuppen weder Wasser noch Vegetation bietet, die des Serbal außerordentlich wasserreich und fruchtbar sei. Ebers nahm diese Hypothese auf (in dem Buche: ״Durch Gosen zum Sinai) und begründete sie durch mönchische Traditionen, welche Raphidim, das doch als in der Nähe des Sinai angegeben ist, mit dem Wady F e i r a u (Firau, ®agäv) identificiren, und dieses fruchtbare Thal liegt in der Nähe des Serbal. So weit der Stand der Frage. Es wird seitdem hin und her ventilirt, ob der Serbalzug oder der mehr östliche Stock der Beschreibung in der Bibel mehr entspricht, und wenn der letztere, ob die Spitze des G'ebel-Musa oder des Ras es-Safsüfeh als geeigneter anzunehmen sei. Allein ist es denn schon so fest gesichert, daß der Berg Sinai auf der Sinai-Halbinsel zu suchen ist? Mir scheint, daß sämmtliche Forscher — bis auf einen, den Wunderlichkeiten

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