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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1877-01-01 · Heft 11 · p. Seite 496

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
26 (1877)
Issue
Heft 11
Article
Die Vorstadt Bezetha
Date
1877-01-01
Page
Seite 496 (sequence 16)
Language
German
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ttfe Vorstadt Bezetha. 496 */« Meile. Dieser Raum gehörte also größtentheils zu den Stadttheileu der Bezetha. Der höher gelegene Theil konnte also noch zum Oelberge gerechnet »׳erden. Ob der Hügel Bezetha von seinem Znsamenhange mit den! Oelberg seinen Namen hat, mag dalütt gestellt sein. Tenn der Name bedeutet jedenfalls ״O eil) aus" «בירחיח, wie Blau zuerst, wenn ich mich nicht irre,, ausgestellt hat. Nach Josephus' Angabe (o. S. 48t>) lag der Hügel Bezetha der Antonia gegenüber. Das würde also bedeuten: nordwestlich vom Tenipel aus betrachtet. Diesen Punkt müßte man aber in einiger Entfernung von der Antonia denken. Denn selbstverständlich nnd von der talmudischen Tradition bestätigt, muß der niedrig gelegene Stadttheil der Altstadt näher gelegen haben, da er zuerst bebaut und mit einer Mauer versehen ivar, während der höher gelegene, welcher erst später zur Stadt geschlagen wurde, mehr entfernt von dem alten Jerusalein gelegen haben muß. Oder lag die niedrigere Neustadt mehr östlich, wie Levin ausgestellt hat? Dieser Punkt kann nicht genau ermittelt werden. Jedenfalls müssen, wie gesagt, die beiden neuen Stadttheile einen zienllich großen Raum eingenommen haben. Die ganze Ebene, die sich in dem gegenwärtigen Jerusalenr vorn Ende der Nordmauer beim Austreten aus dein Damaskusthore und dem Stephannsthore bis in. die Nähe der Königsgräber oder dem Denkmal der Helene erstreckt, gehörte wohl zu Bezetha, also die sogenannten A s ch e n h ü g e l, der mohammeda, Nische Begräbnißplatz im Norden, die sg. Jeremiä- Grotte, die Baumpflanzungen. Robinson hat den Raum zu gering angeschlagen, wenn er ihn auf ungefähr 15 Minuten nördlich vom Damaskusthor bis zum Grabmal der Helene berechnet hat; er beträgt viel mehr. Der Umfang läßt sich vielleicht noch durch Zahlen feststellen. Josephus berechnet den Umfang der ganzen Stadt Jerusalem

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