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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1877-01-01 · Heft 11 · p. Seite 484

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
26 (1877)
Issue
Heft 11
Article
Die Vorstadt Bezetha
Date
1877-01-01
Page
Seite 484 (sequence 4)
Language
German
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484 Die Vorstadt Bezetha. Helene bleibt, deren Identität durch Robinsons gründliche Untersuchung feststeht. Aber selbst dieser läßt noch einen ziemlichen Zwischenraum;mischen der Mauer und dem Grabesdenkmal der Helene. Nur Williams (Nr. II), Fergnsson (Nr. V) und Thrupp (Nr. VI) ziehen die nördliche Bezetha-Mnuer bis dicht an das Grabdenkmal. Dagegen verlegt Schultz (Nr. III) die Königsgräber innerhalb dieser Mauer, Das Merk׳ würdige ist, daß alle diese Topographen ihre Pläne von Zernsalem nach Josephns' Angaben angelegt habe». Jeder hat also etwas Anderes in dieser Quelle gefunden; denn eure andere giebt es für sie nicht. Eine Quelle, welche allen diesen Differenzen ein Ende macht, kannten sie nicht. Wir wollen nun diese zu Rath ziehen und sie mit Josephus' Angaben vergleichen, und es wird hoffentlich kein Zweifel mehr über die Lage der Bezetha, der Neustadt oder Vorstadt und über den Gang der Nordmauer oder dritten Mauer auskvmmen können. Gehen wir zunächst von Josephus' bestimmten Angaben aus. An einer Stelle (jüd. Kr. V, 5. 8), wo er von den drei festen Plätzen Jerusalems spricht, dein Tempel, der Antonia und dem Herodespalast in der Oberstadt, fügt er hinzu: ״Der Hügel Bezetha war von der Antonia getrennt, wie ich gesagt, und obwohl er, als der höchste von allen (Festen) au einem Theil der Neustadt lag, verdunkelte er nur von Norden her den Tempel" (oder verhinderte vom Norden her die Aussicht auf den Tempel) *), Hier haben wir zwei sichere Angabe», daß ') 'H Bege-Dd Sä Xocpos Stf/gero (1ev, ox eytr/v, «7ro rijs *Ävivn’kte, mivTon׳ de vipijUÖTCtvos mv /!eget erjg xawrf nö- Afc’coe ngoGojxtaeo, xa't (tovog rog ieoih xax agxzov hreaxozet. Statt ngoGipxiGzo ist eine bessere L.A. (bei Haverc.) ngooexeuo. Der Sinn dieses Passus ist unstreitig, daß der Hügel Bezetha, obwohl der höchste von allen hohen Punkten, also auch höher als der Tempel, diesen doch nur von einer Seite verdunkelte, nämlich von der nördlichen, so daß der Tempel auf den übrigen Seiten doch überragte und gesehen werden

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