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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1877-01-01 · Heft 3 · p. Seite 137

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
26 (1877)
Issue
Heft 3
Article
[Rezension]
Date
1877-01-01
Page
Seite 137 (sequence 5)
Language
German
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Recensionen. 137 weitem geringere Vorarbeiten dem Verfasser zu Gebote stehen, als ihm diesmal zur Versügung gestanden haben. Und wenn der vorliegende Theil des groß angelegten Werkes durch die außergewöhnliche Vertrautheit des Verfassers mit den diesbezüglichen Quellen, durch seine scharfsinnige Auffassung derselben, durch seine Vornrtheilslosigkeit gegenüber den Forschungen Anderer die Studien des Fachmannes wesentlich zu fördern geeignet ist, wie er andererseits durch des Bf's. hervorragende Geschicklichkeit in der Darstellung und durch die geschmackoolle Sonderung des Stoffes in einen Haupttext oberhalb des Strichs und in gelehrte Annierkungen unterhalb desselben auch dem Laien genußreiche Belehrung bietet und ihm eine angenehme Lectüre ist, so wird — dies glaubt Res, erwarten zu dürfen — bei dem kommenden Theile zu den Attributen der Annehmlichkeit und der Nützlichkeit noch das der Unentbehrlichkeit für den künftigen Forscher hinzutreten'), vr. Frankl. G ü d e m a n n, Dr. M. Religionsgeschichtliche Studien. Leipzig, Leiner, 1876, S u. 144 S., 8. Die neutestamentliche Zeitgeschichte ist heute nun einmal das Schooßkind der gesammten theologischen Wissenschaft. Mit der Zahl der Arbeiter wächst von Jahr zu Jahr das Material fast bis zur Unübersichtlichkeit. Altbekanntes wird vermorsen, neues von den entlegensten Enden der rabbinischen und hellenistischen Literatur herzugebracht und mit größerem oder geringerem Geschick und Scharfsinn in den großen Rahmen eingepaßt. In der That würde eine in unserer Zeit immer selteuer werdende Gelehrsamkeit auf beiden Wisiensgebieten dazu gehören, jedes Ding in Frieden an seinen rechten Ort zu brin- ’) Wir können uns mit dem Urthcil unseres geehrten Mitarbeiters nicht durchweg einverstanden erklären. Das Werk leidet offenbar an falsch aufge faßten historischen Gesichtspunkten und unrichtigen Deductionen. D. R.

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