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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1876-01-01 · Heft 10 · p. Seite 429

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
25 (1876)
Issue
Heft 10
Article
[Rezension]
Date
1876-01-01
Page
Seite 429 (sequence 12)
Language
German
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Recenfionen. 4LS schWlgen! voraus,. die er theilweise sogar auf dem Papierabklatsche noch. erkennt. Eine Tabelle bringt zur Veranschaulichung, wie die. .564 Krim'schen Grabsteine auf die 19 nachchristlichen und die; denselben entsprechenden Jahrhh. jüdischer Zeitrechnung sich vertheilen, und-auf Grund derselben macht Str. es in der That recht wahrscheinlich, daß in 14 Inschriften ein ursprüngliches n. in ß verwandelt worden sei, wodurch nach rabbanitischer Be-., rechyung 600, nach Firk. und Chwolsons Berechnung der Krim-. schen Schöpfungs-Aera sogar 751 Jahre gewonnen wurden, um die Data höher schraubenW können. Bei vielen Inschriften sei von Firk. bloß ein falsches Jahrtausend vorausgesetzt worden. Ganze Inschriften, meint St., dürfte Firk. nur in sehr ge-. ringer Zahl verfertigt haben — außer den DenkMälern . Isaak Sangaris und dessen Frau wohl nur noch eines, angeblich, aus dem Jahre 55 n. Ehr., welches Firk. nach Pet. geschickt zu haben vorgiebt, obgleich es weder dort, noch in Tschufutkale in Wirklichkeit auffindbar sei —; dies war auch gar nicht nöthig, da mit einer leichten Aenderung des Datums dasselbe erreicht werden konnte. Mit dem Sang ari-Denkmal führte eben Firk. sich in den Kreis der Entdecker ein, und das Denkmal seiner Frau mußte der wissenschaftliche Commissär Bezalel Stern entdecken, damit der schwunghaft betriebene Fund historisch merkwürdiger Denkmäler seine Legitimation erhalte. . Chwolson's paläographische Gründe zur Bestätigung der Aechtheit der Grabsteine seien werthlos, ״da die Mehrzahl der angeblich uralten Bnchstabenformen sich auf den zweifellos gefälschten Grabsteinen des Asiatischen Museums finden".. Auch sei es auffällig, daß die zuest gemachten Funde (im Jahre 1139) angeblich auf das 7. und 6. Jahrh. n. Ehr. wiesen, während die 42 ältesten Denkmäler erst nach 1842 entdeckt worden wären, obgleich sie in unmittelbarster Nähe der vorrerst entdeckten gefunden wurden.

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