Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 25 (1876)
- Issue
- Heft 10
- Article
- Das Targum scheni zu dem Buche Esther
- Date
- 1876-01-01
- Page
- Seite 406 (sequence 9)
- Language
- German
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406 Das Tärgum stzeni zu dem Buche Esther. Derhältniß des wiederfinden. Natürlich muß vorerst aber eine Verschiebung und Einschiebung von Buchstaben vorgenommen werden. Un zweifelhaft muH' auch in Ed. Frankfurt das דיסמקא in רימתקא verbeffert werden; nur muß man ftatt ריסוזקא lesen רוסמקא. Gr ist - das Wort dann lateinischen Ursprunges, nämlich rusticuixi (praedinm). רוסחקא wäre aber nur aramäisch gefärbt in de- Ausgangsendung gleich מדינחא. Dasselbe Wort kehrt uns wieder in הלכות גדולות Abschnitt Id S. 33 d. Daselbst heißt es: ■ יאי איכא כרכא דמוקף חומה מימות יהושוע בן נון ואית ליה "רוסתקי״י חרר הזדתיה כל "ר ו ם חקי" רמרחקין מן ההוא כרכא עד מילא כבג כרכי דמי. An dieser Stelle bedeutet רוסמקי --- rastici — Landleute, Bauern. 1 Cap. VIII. 14 muß es anstatt ... והעין צליבו ברישא, dos durchaus unverständlich ist, heißen: . . . והמן!!ליבה,ברישא. So hat es auch die Handschrift.; 4i« UktenstSck. Mitge,Heilt von vr. A. Meier. Als die israelitische Cultusgemeinde in Wim vor kurzem die fünfzigjährige Jubelfeier des alten Gotteshauses beging, drängten sich unwillkürlich Betrachtungen über das Einst und Jetzt auf; wie die Verhältnisse der Juden in Oesterreich und speciell in Wim vor einem halben Jahrhundert waren und wie sie heute sind. Selbstverständlich war der Name des veG störbenen Predigers Mannheimer, des Schöpfers der Wiener israelitischen Gemeinde, auf allen Lippen.