Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 25 (1876)
- Issue
- Heft 7
- Article
- Die jüdischen Ethnarchen oder Alabarchen in Alexandria
- Date
- 1876-01-01
- Page
- Seite 250 (sequence 10)
- Language
- German
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— . ^Hvwt|\^vu vujmuuiu( vkJKt iHtuuniujcii w 2ue£c1ttüttct7 ׳-/ den Alabarchen Alexander -gesetzt haben, daß sie ihn zum Verj Walter ihres Vermögens eingesetzt hat (o. S. 217). Dieses Ver- | mögen muß in Länder eien bestanden haben, die inAegypten lagen, sonst hätte sie doch der in Alexandria wohnende 1 Alabarch nicht verwalten können. Diese Ländereien in Aegyp- } ten können nur zum Vermögen gehört haben, welches Augustus den Töchtern des Antonius von der Oktavia, den beiden | Antonia, aus der Hinterlassenschaft des Antonius zugetheilt 1 hatte (Dio Cassius 1, 15 Ende). Diese innige Beziehung der I Alabarchenfamilie mit dem Kaiserhause ist also höchstwahrscheinlich J noch zu Augustus' Lebzeiten angeknüpft worden. Denn chie Epi-, n tropie über die Ländereien der Antonia in Aegypten hat ganz ' ohne Zweifel Augustus dem Arabarchen anvertraut, wahrschein- | lich schon dem Vater des Alexander, L y s i m a ch o s; daher 1 war der Kaiser Claudius, eben der Sohn der Antonia, ein Freund ' 1 Alexanders. Alexanders Sohn, Tiberius Alexander, welcher aus dem Judenthum ausgetreten und völliger Römer ge- :] worden war, zuerst vom Kaiser Claudius zum Prokurator von J Judäa, später von Nero zum militärischen Präfekten von Aegyp- , ן ten ernannt, führte den Adoptivnainen Julius (Jnscription s | vom 28 Sept. 68 unter Galba): tov 7fc.1MpAe.vzog!xoi Scazay- 1 fiazog vno tov xvqiov Tjysfiövog T t, ß e qi 0 v* 1 o vXi 0 v*AX-! s § « v ö qo v . .. Ttßiqiog ,Io v XCo g ,AZe'gavdqog j Xeyet (Inscrr. Graec III Nr. 4957). Er war demnach in die gens Julia d. h. in die kaiserliche Fanlilie ausgenommen, ebenso wie der König Agrippa I» welcher ebenfalls den Beinamen Ju- J lius führte. *) Tiberius Alexander muß aber schon vom Kaiser Ti- | ') loser. Graec. I Nr. 361. Diese Inschrist ist für die jüdische Geschichte interessant. Die Athener haben der Princestin B e r c n i k a, der Tochter Agrippas I, wegen der Verdienste des Vaters um Athen eine Statue gesetzt. In dieser Inschrift führt Agrippa den Vornamen Julius und die Tochter Julia. Sie lautet: 'ff ßovXrj fj *Aqeoov n&yov