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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1876-01-01 · Heft 4 · p. Seite 151

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
25 (1876)
Issue
Heft 4
Article
Die Lage der Burg Akra in Jerusalem
Date
1876-01-01
Page
Seite 151 (sequence 7)
Language
German
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eine topographische Untersuchung. 181 habt. Die Identität von Baris-Antonia mit der Akra ist dadurch erwiesen, und erwiesen ist auch, daß die Akra im Norden des Tempels gelegen hat (Alterth. XV, 11, 4 und jüd. Kr. I. 5, 4 u. a. St.). Aber wie reimt sich die Thatsache, daß die Hasmonäer die Akra zu ihrem Wohnsitz genommen haben, mit der Erzählung des Josephus, daß die Hasmonäer die Schlucht, welche die Unterstadt vom Tempel geschieden, ausgefüllt hätten, um die Stadt mit dem Heiligthum zu verbinden, und die Höhe der Akra abgetragen und der Erde gleich gemacht hätten, damit der Tempel hoch darüber hinwegragen sollte? ') Diese Angabe des Josephus findet Hupfeld noch dazu lächerlich. ״Es ist schwer zu begreisen, wie der tapfere und kluge Simon auf den Einfall kommen konnte, das Bollwerk der Hauptstadt und damit des Landes zu schleifen. Noch lächerlicher ist der Beweggrund, damit der Tempel höher sei und auch über die Akra hinauszuschauen vermöchte" (Zeitschr. das. S. 206). Hupfeld verkannte aber das Pathos der Zeit, wenn er die Thatsache unglaublich und das Motiv lächerlich fand. Die ersten Hasmonäer waren eben so sehr von tiefem religiösen Gefühl, wie von Heldenmuth und von politischer Vorsicht geleitet. Die Akra hatte Antiochos Epiphanes zur Zwingburg gemacht. Alle Entweihung, alle Schmach und aller Jammer ging von dieser Burg aus. Zudem hatten sie die syrische Tyrannei durch Thürme so hoch anlegen lasten, daß sie alle Theile der Stadt beherrschte. Nach dem Ausspruch des Propheten Jesaia soll aber in Zukunft der Berg des Gottestempels höher als alle Hügel sein (נכון יהיה הר כית ה׳ בראש ההרים י) Josephus jüd. Kr. V, 4, 1. ,Avthg ys ftryv xa$ ovg 01 'Aaafimvaloc yqovovg eßaaZXsvov, rfyv ts (päqayya symoav, <Svvmpat, ßovXöfxsvoc rw tsqm zrjv noXiv, xal rrjgaxqagxareqyaod/uevoi to vipoc inoir/ffaro •yüafiaXmreqov, mg imeqfpaCvoito xal ׳rat־׳ 5ןמ to Zeqov.^ Eben so Alterth. XIII, 6, 7.: onmg viptjXoTeqov sj to csqov (mjg axQag).

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