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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1875-01-01 · Heft 11 · p. Seite 523

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
24 (1875)
Issue
Heft 11
Article
[Rezension] / F-G.
Date
1875-01-01
Page
Seite 523 (sequence 2)
Language
German
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IRI
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RecenstoneM 528 dienstlichen Werke die jüd. Geschichte ihren Glaubensnnd Landesgenossen zugänglich gemacht haben, wurde deren Eifer für die Kunde derselben in solch hohem Maaße geweckt, daß dieser allein schon ein genügendes Motiv wäre, welches H. K. zu die» ser höchst anstrengenden und mit großem Fleiße ausgeführten Unternehmung bestimmte. Der durch andere Leistungen auf diesem Gebiete als tüchtiger Hebraist bereits bekannte Uebersetzer erwarb sich neuerdings Las Verdienst, die Kenntniß zweier wichtigen und dennoch wenig gepflegten Zweige der jüd Literatur, der Sprache und Geschichte nämlich, gefördert zu haben. Wie die zwei uns vorliegenden Hefte des dritten Bandes zeigen, mit dem vermuthlich wegen der in ihm behandelten historisch wichtigsten Momente begonnen wurde, zeichnet sich H. K. durch eine meisterhafte Gewandheit in der leichten Handhabung der hebr. Sprache besonders aus. Durch geschickte Compositionen und künstliche Wortflexionen eröffnet er uns einen mit dem Genius der uralten Sprache wohl verträglichen Wortschatz, der sich in das an prägnanten Bezeichnungen und technischen Ausdrücken so arme, hebr. Schristthum einbürgern dürste. Mit richtiger Erfassung der Dinge und schöpferischer Phan« taste kleidet er in's heilige Gewand die dem Hebräischen fernliegenden Begriffe und ungebräuchlichen Bilder, ohne daß diese ihre ursprüngliche Gestalt verlieren und es oft scheinen könnte, als wären sie gleich den durch sie veranschaulichten Thatsachen auf jüd. Boden entstanden. Ebenso weiß er die frühern, mit geistiger Fruchtbarkeit erzeugten Kunstsormen durch strflistische Nachahmung auch in der Uebertragung zu erhalten. Sinnig schickt er seiner Arbeit gleichsam als Einleitung ein gelungenes Gedicht voraus über die Bedeutung der hebr. Sprache, die durch die in ihr niedergelegten Produkte dem isr. Volke Un- Vergänglichkeit gab. Die dem Uebers. zum Ausgleiche der Eigenheiten zweier grundverschiedenen Sprachen dargebotenen Schwierigkeiten ent»

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