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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1875-01-01 · Heft 11 · p. Seite 513

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
24 (1875)
Issue
Heft 11
Article
Über die Bedeutung des Wortes sipor im Hebräischen
Date
1875-01-01
Page
Seite 513 (sequence 3)
Language
German
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Ueber die Bedeutung des Wortes MV3 im Hebräischen. 513 wissermaßen als ״Morgenvogel" anlehnt. Im Neuhebräischen ist in späterer Zeit das Wort ר־!רנגול aufgekommen, gewiß aus dem Aramäischen entlehnt. Uecenstonen Graecus Venetus. (Schl»-.) Pentaleuchi etc. versio Graeca etc, edidit Oscar Gebhardt, praefatus est Franciscus Delitzsch. Lipsiae T. A. Brockhaus 1875. Wäre die Grundvoraussetzung der Delitz'schen Hypothese, daß unser Vertent ein Jude gewesen, richtig; dann würde es sich empfohlen haben, statt an den int Ganzen doch nur wenig bekannten Elissäus an den uns besser bekannten, seinerzeit gefeierten Semarja aus Negroponte zu denken. Die Zeit, in welcher dieser lebte, hat Herr Professor Grütz in seiner Gesch. d. Juden VII S. 318 Anni. 1 im Ganzen ziemlich genau ermittelt. Wir fügen den daselbst angeführten Argumenten, deren eines wir oben berichtigten, noch folgendes hinzu: In dem handschriftlichen Pentateuch des R. Abraham Krimi aus dem Jahre 5108 aera mundi — 1348 der gew. Zeitrechnung werden zu Genes. Capp. III und XXXVII Erklärungen im Namen des ר׳ שמריהו angeführt, worunter Herr Dr. Neubauer mit Recht Semarja aus Negroponte versteht. Beim zweiten Citat nun wird nach Nennung des Namens זיל hinzugefügt. (Siehe Neubauer: Aus der Petersburger Bibliothek S. 36 und Note XXII). Demnach war R. Semarja, dessen Namen, wie sich immer mehr und mehr herausstellt, seinerzeit in ziemlich weitem Kreise einen guten Klang hatte, in fünften Jahrzehnt des 14. Jahrhundert bereits todt. Von ihm wissen wir, was wir von Elisaus nicht wissen, daß er sich viel mit Bibelexegese, wenn auch Monatsschrift xxiv 11. SS

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